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Andacht vom 18.01.2013:

Deshalb bin ich auch ganz sicher, dass Gott sein Werk, das er bei euch begonnen hat, zu Ende führen wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus kommt. Philipper 1,6 (Hoffnung für alle)

Es war in den ersten Tagen des Jahres 2010, als mir eine Karte mit einem lustigen Clownmotiv in die Hände fiel. Darauf standen die Worte: Anfangen ist gut, fortfahren ist besser, aber ausharren ist das Beste.

Mit dem Werk, das Gott abschließen würde, meinte Paulus in seinem Brief das Heil, die Rettung der Christen in Philippi. Wie konnte er so zuversichtlich schreiben? Er kannte die Gemeindeglieder dort sehr gut, auch ihre Schwächen und ihr Versagen, ihre Neigung zum Rückfall in die Gesetzlichkeit (Phil 3) und auch ihre mangelnde Einigkeit (Phil 4).

Paulus sah jedoch nicht nur Bedenkliches, er erkannte ebenso das, was Christus bereits unter ihnen bewirkt hatte. Das erfüllte ihn mit großer Zuversicht!

Wir unterscheiden uns kaum von den Gläubigen damals. Auch in uns hat Christus ein Werk begonnen. Hätte er es nicht getan, würden wir kaum den Tag mit einem Bibelwort und Gebet beginnen. Wie auch unsere Lebensgeschichte verlaufen sein mag -fest steht, was Jesus bereits damals seinen Jüngern sagte: "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt." (Joh 15,16) Den entscheidenden Anfang hat der Sohn Gottes dadurch ermöglicht, dass er Mensch wurde, für unsere Sünden den Tod erlitt, dann aber auferstand und nun als Hoherpriester für alle eintritt, die ihm nachfolgen. Zum Werk, das er in uns begonnen hat, gehört auch die Freiheit, sich für ihn zu entscheiden.

Anfangen ist gut, fortfahren ist besser: Es mag manchmal so aussehen, als ob das Werk, das in uns begonnen wurde, wieder verkümmert oder zum Stillstand kommt. Wir fühlen uns schwach und hilflos. Dann aber ist es höchste Zeit, auf Gott zu blicken und sich bewusst zu sagen: Er hat das Werk begonnen, nicht ich. Entscheidend sind weder meine Stärke noch meine Schwachheit, sondern seine Gnade. Wenn er so viel für mein Heil investiert hat, wie sollte er das Begonnene unvollendet lassen?

Vertraue ihm! Halte heute die Hand fest, die er dir entgegenstreckt! Freue dich darauf, dass er, der den Anfang gemacht hat, sein Werk an dir auch vollendet, bis Jesus Christus wiederkommt!

Manfred Böttcher

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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