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Andacht vom 01.03.2013:

"Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten." Johannes 15,20

Jeder zehnte Christ wird wegen seines Glaubens diskriminiert oder verfolgt - insgesamt weit mehr als 200 Millionen Menschen in über 60 Staaten. Von den aus religiösen Gründen Verfolgten oder Ermordeten sind 80 Prozent Christen. Diese Zahlen zeigen, dass die Zeit der Christenverfolgung längst nicht vorbei ist.

Im Gegenteil - nie in der Geschichte wurden mehr Christen verfolgt als im 20. und 21. Jahrhundert. Was römische Kaiser von Nero bis Diokletian mit ihnen machten, war nur ein Vorgeschmack der Gräueltaten, die Stalin und andere an ihnen verübten. Heute sind es Christen im Iran und Irak, in Nordkorea, Somalia und Saudi-Arabien, die um ihr Leben fürchten müssen. Arbeitslager, Gefängnis, Exekution - alles wie gehabt. Nur, dass wir über die Treue der Christen im Römischen Reich besser Bescheid zu wissen scheinen als über den Glaubensmut der verfolgten Schwestern und Brüder heute!

Was aus dem Bewusstsein westlicher Christen weitgehend verschwunden ist, war für Jesus alles andere als überraschend. Nüchtern und sachlich ließ er seine Nachfolger wissen: "Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen." Wo und wann immer Jesus Christus auf Widerstand stößt, da bekommen es auch seine Jünger zu spüren - manchmal mit Terror und Gewalt, manchmal in Form von Verachtung und Spott.

Nicht gerade ermutigende Aussichten für den Tag - oder doch? Wer nicht nur auf sein eigenes Wohlergehen aus ist, sondern auch Augen und Ohren für Andere hat, wird für Verfolgte beten, egal welcher Konfession oder Religion sie angehören. Und er wird auch dankbar sein für das so wertvolle und gefährdete Gut der Glaubens- und Gewissensfreiheit. Gerade Christen sollten sich im Geist Jesu aktiv und mit Nachdruck für dieses Menschenrecht einsetzen.

Darüber hinaus ist mit Freude und Dankbarkeit zu vermerken, dass der christliche Glaube ja nicht nur Widerstand hervorruft, sondern auch Zustimmung findet. "Haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten." Wie Jesus damals Gehör fand, so gibt es auch heute Menschen, die sich am christlichen Vorbild und Bekenntnis orientieren. Auch der heutige Tag bietet Gelegenheit, durch Wort und Tat Zeugnis von dem abzulegen, der sich auch in Verfolgung und Ablehnung als der Gesandte Gottes erwies.

Rolf J. Pöhler

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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