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Andacht vom 19.03.2013:

Als sie aber weiterzogen, kam [Jesus] in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf. Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu. Lukas 10,38.39

Er war der Schöpfer des Universums und gebot über Myriaden von Engeln und Welten. Aber als er in menschlicher Gestalt auf diese Erde kam, besaß er nicht einmal ein eigenes Heim, geschweige denn eine wirklich intakte Familie. Zugegeben, das war nur eine der Lasten, unter denen sein Leben stand. Aber Menschen, die kein Zuhause haben und dauerhaft auf die Geborgenheit einer Familie verzichten müssen, tragen über kurz oder lang Schrammen auf der Seele, und solche Schrammen blieben auch ihm nicht erspart.

Dabei war es vermutlich nicht einmal das Schlimmste, dass seine Brüder nicht an ihn glaubten (siehe Joh 7,5), aber wenn die engsten Angehörigen einen Menschen allein deshalb für nicht ganz zurechnungsfähig halten, weil sie ihn auf der ganzen Linie missverstehen, dann ist das eine zutiefst verletzende Erfahrung. Sie blieb Jesus nicht erspart (siehe Mk 3,21). Doch auch er brauchte menschliche Wärme, Zuwendung und Verständnis. Das alles fand er bei seinen besten Freunden.

"Sein Verkündigungsdienst und die Sorge um das ... Wohl der Bedürftigen gingen oft über das hinaus, was ein einzelner Mensch zu leisten imstande ist. Deshalb brauchte Jesus hin und wieder ein Heim, wo er ausruhen konnte. Das Haus des Lazarus und seiner beiden Schwestern war solch eine Oase der Ruhe und des Friedens. Da musste Jesus nicht nur geben, sondern konnte auch empfangen: herzliche Zuneigung, Gespräche mit Gleichgesinnten, liebevolle Betreuung." (Ellen G. White, Jesus von Nazareth, S. 386)

Genau das braucht der Mensch zum Leben. Für gläubige Menschen gilt das ganz besonders. Aber weil es gerade in unserer heutigen Zeit immer mehr Menschen gibt, die solche Oasen der Zuwendung nicht mehr haben und nicht mehr kennen, sollte wenigstens jede Ortsgemeinde ein solcher Zufluchtsort sein oder bald werden. Denn genau dafür ist sie da, die Familie Jesu: dass Menschen mitten in einer zutiefst zerrissenen und ruhelosen Welt dort einen Ort der Zuflucht finden, im besten Sinne des Wortes ein Zuhause. Dass auch du dieses Zuhause für dich entdeckst, das wünsch ich dir heute!

Friedhelm Klingeberg

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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