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Andacht vom 22.04.2013:

Spricht Jesus zu ihr: "Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: ,Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.´" Johannes 20,17

In sozialen Netzwerken im Internet (wie z.B. Facebook) geben die Teilnehmer in ihrem "Profil" oft ihren "Beziehungsstatus" an: ledig, suchend, vergeben, verlobt, verheiratet oder geschieden. So weiß jeder, der Kontakt aufnehmen möchte, woran er bei dieser Person ist. Nicht selten durchläuft jemand in relativ kurzer Zeit die gesamte Stufenleiter der möglichen Beziehungsformen - wobei der Status "geschieden" nur selten ein Wunschzustand sein dürfte.

Auch in der Beziehung zu Gott gibt es nicht nur einen einzigen "Status" - wenn man von dem entscheidenden Unterschied zwischen "verloren" (ohne Gottesbeziehung) und "gerettet" (mit Gottesbeziehung) absieht. Dass man überhaupt eine Beziehung zu Gott haben kann, ist dem Wirken von Jesus Christus, seinem Sohn, zu verdanken.

Dreieinhalb Jahre zog Jesus durch das damalige Palästina. Er erzählte den Menschen vom Reich Gottes, das durch sein Kommen angebrochen war (Mt 4,17), heilte Kranke und zeigte durch seinen Dienst das wahre Wesen Gottes, der für uns Menschen wie ein liebevoller Vater ist. Dieser Gott ist uns durch Jesus Christus nahe gekommen und ging bis zum Äußersten, um den Menschen seine Liebe zu beweisen - indem er für ihre Schuld und Sünde die Sühne vollbrachte.

Das bedeutete eine Korrektur des damals vorherrschenden Gottesbildes. Gott ist nicht der ferne, unnahbare Herrscher, sondern der Menschenfreund, der Beziehungen knüpft. Wie eng eine solche Beziehung werden kann, lässt sich daran ablesen, welchen Status Jesus seinen Jüngern zusprach: Zunächst nannte er sie "Diener" oder "Knechte" (Joh 13,16), kurz darauf bezeichnete er sie als "Jünger", also als seine Schüler. Einen weiteren "Aufstieg" in der Beziehungshierarchie erfuhren sie in Johannes 15,15, wo er sie "Freunde" nannte. Der Gipfel wird fast nebenbei in unserem Eingangstext erwähnt. Jesus nannte seine Jünger gegenüber Maria aus Magdala "seine Brüder". Jetzt gehörten sie voll und ganz zu seiner Familie - der Familie Gottes.

Welchen Beziehungsstatus gegenüber Gott zeigt mein "geistliches Profil" an? Welches Profil wünsche ich mir? Gott will uns in seine Familie aufnehmen. Nehme ich die Einladung an?

Thomas Lobitz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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