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Andacht vom 27.04.2013:

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Psalm 90,12

Wir leben im Kommunikationszeitalter. Mehr als 34 Milliarden SMS wurden in Deutschland im vorletzten Jahr verschickt; das sind 93 Millionen SMS täglich! Die Menschen tauschen sich über alle möglichen Belanglosigkeiten aus, schweigen jedoch oft über zentrale Themen, die jeden Menschen betreffen.

Eines dieser Themen ist der Umgang mit dem eigenen Tod. Auch viele Christen schieben das Nachdenken darüber gern weit von sich weg. Je jünger wir sind, umso ferner erscheint uns dieser Tag. Als könnte es uns nicht schon morgen treffen!

Jesus bereitete seine Jünger schon frühzeitig auf sein Sterben vor. Sein Vorteil war, dass er ganz genau wusste, wie es nach dem Tod weitergeht. Das, was er über den Tod und das Danach sagte, kann man in zwei Sätzen zusammenfassen: Der Tod ist wie ein Schlaf (vgl. Joh 11,11-13) und es gibt ein Aufwachen bei der Auferstehung (Joh 5,28.29).

Wenn Jesus den Zustand im Tod mit dem im Schlaf vergleicht, bedeutet das, dass wir kein Zeitgefühl haben - zehn Jahre würden uns vorkommen wie ein Augenblick - und dass wir nichts von dem mitbekommen, was um uns geschieht. Dies bestätigt die Bibel zum Beispiel im Buch Prediger: "Die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen. Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; sie haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht." (9,5.6)

Für mich bedeutet das konkret: Der nächste Augenblick nach meinem Tod wird der Augenblick sein, an dem ich Jesus Christus in seiner Herrlichkeit wiederkommen sehe! (Offb 1,7) Wie viel Zeit dazwischen liegen wird, werde ich nicht merken. So gesehen, sind wir beim Sterben wirklich nur einen Augenblick von der Herrlichkeit Gottes entfernt.

Die Auferstehung wird eines der schönsten Ereignisse im Leben eines Christen, denn damit erfüllt Gott sein Versprechen: "Er wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben und keine Traurigkeit, keine Klage und keine Quälerei mehr. Was einmal war, ist für immer vorbei." (Offb 21,4 GNB) Bei diesen wunderbaren Aussichten kann man getrost über den (eigenen) Tod nachdenken!

Jörg M. Donath

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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