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Andacht vom 24.06.2013:

So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne für Böse wie für Gute scheinen, und er lässt es regnen für Fromme und Gottlose. Matthäus 5,45 (Hoffnung für alle)

Ein Gärtner sagte zu einem Kirchgänger: "Ich habe das ganze Jahr hindurch im Garten gearbeitet, während ihr in der Kirche gesessen habt, und kann nun die Früchte meiner Arbeit ernten. Was aber habt ihr davon, dass ihr so viel Zeit dort verbracht habt?" - Der Angesprochene antwortete ihm: "Gottes Ernte ist nicht immer im selben Jahr."

Unser Andachtstext spricht von der Güte Gottes, die allen Menschen zuteil wird. Die Naturgesetze gelten für alle unabhängig von ihrem Glauben oder ihrer Religion, auch für Atheisten und Gottesleugner. Die wunderbaren Kräfte eines Samenkorns wirken unabhängig vom Denken dessen, der es aussät. Die Sonne scheint auf alle, und der Regen fällt auf das ganze Land ohne Ausnahme. Ist das gerecht?

Für manchen gläubigen Christen wird das zum Problem: Was haben wir von unserem Glauben, wenn Gott auch die "Bösen" seine Wohltaten genießen lässt? Und Ungläubige schließen daraus: Wenn es Gott gäbe, dann müsste er doch den Seinen, die ihm so treu dienen, in ihrer Not helfen, "Wo ist er nun, euer Gott?"

Diese Frage lesen wir schon in der Bibel: "Warum lässt du die Heiden sagen: ,Wo ist nun ihr Gott?´"(Ps 79,10a) Als Jesus das letzte Mal mit seinen Jüngern durch Samaria zog, schickte er Boten voraus, die für eine Unterkunft sorgen sollten. Aber weil Jesus auf dem Wege nach Jerusalem war, wollte ihn keiner aufnehmen. Als das Jakobus und Johannes hörten, sagten sie empört: ,"Herr, das brauchst du dir nicht gefallen zu lassen! Wenn du willst, lassen wir Feuer vom Himmel fallen wie damals Elia, damit sie alle verbrennen!´ Doch Jesus wies sie scharf zurecht: ,Habt ihr denn vergessen, von welchem Geist ihr euch leiten lassen sollt? Der Menschensohn ist nicht gekommen, das Leben der Menschen zu vernichten, sondern es zu retten.´" (Lk 9,54.55 Hfa) Gefällt uns die Reaktion der Jünger besser als Jesu Handeln?

Das heutige Andachtswort ist der Bergpredigt entnommen. Jesus wollte damit deutlich machen, was Feindesliebe bedeutet. Wir sollen ähnlich wie Gott handeln und zu allen Menschen freundlich und liebevoll sein - unabhängig davon, wie sie sich uns gegenüber verhalten. Dafür brauchen wir immer wieder neu seine Hilfe, Kraft und Liebe!

Günter Lentzsch

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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