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Andacht vom 27.06.2013:

Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Römer 5,8

Ein Berliner Steppke fragte vor langer Zeit eine feine Dame nach dem Kurfürstendamm. Die vornehme Frau schaute den kleinen Jungen durchdringend an und sagte: "Junge, wenn du mich etwas fragst, dann nimm erst mal die Hände aus der Tasche, zieh die Mütze vom Kopf, putz dir anständig die Nase, mach einen Diener und sag ,Gnädige Frau´ zu mir!" Darauf antwortete der Junge: "Det is mir vill zu ville, da verloof ick mir lieba!" (Das ist mir viel zu viel, da verlaufe ich mich lieber!)

Was müssen wir alles tun, um der Zuwendung Gottes gewiss zu werden? Nein, unser Herr geht anders mit uns um als die Dame vom Ku´damm mit dem Knirps. Wir müssen nicht alle möglichen Bedingungen erfüllen, um den Weg zum Heil zu erfahren, um die Liebe Jesu kennenzulernen und gerettet zu werden. Wir müssen keine Voraussetzungen erfüllen, um einen gnädigen, gütigen und liebevollen Gott zu erleben. Nicht erst "Mütze ab und Nase putzen", bevor uns Jesus lieben, vergeben und in die Ewigkeit führen kann!

Jesus hat uns schon geliebt, als wir seine "Feinde waren" (Röm 8,10). Schon da hat er sich ganz auf unsere Seite gestellt; schon da war er bereit, alle Liebe geltend zu machen, seine Gnade einzusetzen und sein Leben für uns hinzugeben. Wird er uns nicht jetzt, da wir die Erlösung angenommen haben und ihm gehören, immer wieder neu zusichern, dass uns nichts und niemand aus seiner Hand reißen kann (Joh 10,28)? Auch in Krisenzeiten, auch wenn wir in Schuld fallen, auch wenn wir ihm Mühe bereiten mit unseren Sünden (vgl. Jes 43,24), gilt sein Versprechen: Ich habe dich lieb. "Ich habe dich erlöst - du bist mein!" (Jes 43,1b)

Aber kommt es im Blick auf unser Heil nicht doch auf unser Verhalten, auf unsere Standhaftigkeit und Treue an? Das ist eine ernste Frage. Aber ernst ist es auch Jesus, und zwar mit dem, was er für uns getan hat. Er hat sein Blut für uns vergossen und er hat uns das ewige Leben versprochen, wenn wir an ihn glauben. Vertrauen wir ihm also! Danken wir ihm für dieses Wunder und bezeugen es in unserem Leben! Schauen wir auf den, der uns unendlich liebt und nicht auf das, "was uns noch mangelt und gebricht". Wenn Christus schon seine "Feinde" durch sein Leiden, Sterben und Auferstehen von Sünde, Tod und Teufel errettet hat, sollte er dann nicht erst recht die bis zum Ziel führen, die ihn lieben? Er tut es!

Hartwig Lüpke

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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