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Andacht vom 13.07.2013:

Wie Schafe trotten sie zur Totenwelt; der Hirt, der sie dort weidet, ist der Tod. Weit weg von ihren prachtvollen Häusern zerfrisst die Verwesung ihre Gestalt. Psalm 49,15 (Gute Nachricht Bibel)

Herrnhut ist eine Kleinstadt im Herzen der sächsischen Oberlausitz, bekannt als Hauptsitz der Herrnhuter Brüdergemeine (dort werden die "Losungen" gezogen). Auf dem Friedhof ("Gottesacker") am Hutberg hat man einen ungewöhnlichen Blick auf über 6000 Gräber mit vielen bemerkenswerten Namen aus der bewegten Geschichte der Herrnhuter Brüdergemeine, wie zum Beispiel die Familie Zinzendorf. Alle Grabplatten sehen gleich aus: flache Steine mit schlichten Aufschriften. Das bringt anschaulich zum Ausdruck, dass im Tod alle Menschen gleich sind, wie der Volksmund sagt.

Der Blick auf die Verstorbenen vieler Jahrhunderte macht nachdenklich. So viele Gräber auf einmal!

Auch wir alle finden einmal unsere Erde (falls Jesus nicht vorher wiederkommt). Wer denkt schon gern daran! Wie hilflose Schafe, so wird es uns im Psalm gesagt, sind die Menschen dem Tod ausgeliefert. Im Totenreich werden sie für ihr späteres Schicksal aufbewahrt. Eine eindrucksvolle Sprache.

Wenn wir den zitierten Psalm weiterlesen, stellen wir fest: Die Aussage betrifft Menschen, die es in diesem Leben versäumt haben, ihr Verhältnis zu Gott in Ordnung zu bringen (V. 14). Andere Dinge waren ihnen wichtiger. Sie haben es sich hier wohlsein lassen, ein Vermögen gesammelt und auf Ansehen in der Gesellschaft geachtet. Gerade über ihr Schicksal wird hier berichtet: "Lass dich nicht ängstigen, wenn einer reich wird und der Wohlstand seines Hauses immer größer! Denn wenn er stirbt, nimmt er nichts davon mit, sein Reichtum folgt ihm nicht ins Grab." (V. 17.18 GNB)

Es würde uns nicht zufriedenstellen, wenn hierzu nicht etwas Wichtiges zu sagen wäre. Auch erlöste Menschen sterben, wie wir an den Gräbern der Glaubensväter sehen können. Es besteht jedoch ein großer Unterschied: Ihr Glaube an den Retter Jesus Christus und ihre Hoffnung auf die Auferstehung zum ewigen Leben werden sich bei seiner Wiederkunft erfüllen.

Der letzte Feind, der Tod, wird dann besiegt. Die se Gewissheit kommt auch im Psalm 49 zur Sprache: "Mein Leben aber Gott selbst kauft es frei; aus den Krallen des Todes reißt er mich heraus!" (V. 16 GNB). Da können wir mit Paulus triumphierend ausrufen: "Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist deine Macht?" (1 Kor 15,55 GNB)

Klaus Schulz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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