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Andacht vom 12.08.2013:

Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. 1. Mose 1,1 (Elberfelder Bibel)

Im Jahr 2010 veröffentlichte der bekannte britische Astrophysiker Stephen Hawking - populär geworden mit seinem Buch Eine kurze Geschichte der Zeit - ein neues Werk mit dem Titel Der große Entwurf - Eine neue Erklärung des Universums. Darin behauptet er, für das Entstehen des Universums sei kein Gott notwendig gewesen. "Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, kann und wird sich ein Universum selbst aus dem Nichts erschaffen." Spontane Schöpfung sei der Grund, warum es statt dem Nichts doch etwas gäbe, das Universum existiere und wir Menschen lebten.

Andere Wissenschaftler bezweifeln aus gutem Grund diese These. Für sie sind die kosmischen Gesetze keine Letztbegründung, sondern eher der Hinweis auf einen "Designerkosmos, in dem sich jemand sehr viele Gedanken darüber gemacht hat, dass alles funktioniert" - so der Physiker Albrecht Kellner. Für den französischen Philosophen Jean Guitton sind gerade die kosmischen Gesetze "zum Göttlichen geöffnete Fenster". Aus der Geschichte und unserer Beobachtung und Erfahrung wissen wir jedenfalls, dass es kein Gesetz ohne eine begründende Intelligenz gibt.

Mathematik und Physik können nur Teilbereiche unserer Existenz abdecken. So grandios die Ergebnisse der Naturwissenschaften auch sein mögen - Physik und Astronomie wissen nichts vom Elend und Glück des Menschen. "Wir fühlen", schrieb einst der Philosoph Ludwig Wittgenstein, "dass selbst, wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht berührt sind" - Probleme wie Angst, Hass, Frieden untereinander, Glaube und eine begründete Hoffnung. Das sind Probleme nicht so sehr des Hirns, sondern des Herzens!

Die amerikanischen Astronauten, die 1968 in 370.000 km Entfernung von der Erde den Mond umrundeten, wussten, dass dies die eigentlichen und wichtigsten Fragen der Menschheit sind. Dar um lasen sie den Schöpfungsbericht aus 1. Mose 1 vor und beteten dann: "Gib uns, Gott, die Vorstellungskraft, deine Liebe in der Welt trotz menschlichen Fehlens zu erkennen. Gib uns den Glauben, deiner Güte trotz unserer Unkenntnis und Schwäche zu vertrauen. Gib uns das Wissen, damit wir weiter mit verstehendem Herzen beten können. Zeige uns, was ein jeder von uns tun kann, um dem Frieden in der Welt zu dienen."

Hans Heinz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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