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Andacht vom 05.09.2013:

Kommt zu Christus, dem lebendigen Eckstein im Tempel Gottes. Er wurde von den Menschen zwar verworfen; doch in den Augen Gottes, der ihn erwählt hat, ist er kostbar. Und nun lasst euch von Gott als lebendige Steine in seinen geistlichen Tempel einbauen. 1. Petrus 2,4.5a (Neues Leben)

An einem jungen Palmbaum kam ein übermütiger Mann vorbei - so eine - Fabel und legte mitten auf dessen Krone einen schweren Stein. Die Palme schüttelte und bog sich, um den Stein abzuwerfen; es half nichts. Da krallte sie sich tief in den Boden, bis ihre Wurzeln unterirdische Wasseradern erreichten. Das und zugleich die Sonnenglut ließen sie zu einer königlichen Palme werden, die den Stein leicht tragen konnte. Nach Jahren besuchte jener Mann wieder diese Gegend und dachte, einen völlig verkrüppelten Baum vorzufinden. Da senkte der Baum seine Krone, zeigte den Stein und sagte: "Ich muss dir danken: Deine Last hat mich stark gemacht!"

Auch der Glaube kann manchmal recht steinig sein. Das hat selbst Jesus als Mensch erlebt. Aber Gott machte ihn, den Stein, den die Bauleute verworfen hatten, zum "Eckstein" (Ps 118,22). Und obgleich sich viele an ihm stießen, wurde er damit zur Stütze der Gemeinde, die alles zusammenhält wie der Weinstock die Reben (Joh 15,5). Christen sollen und können - seinem Beispiel gemäß - "lebendige Steine" werden, kräftig, um ihren Mitmenschen Vorbild und Hilfe zu sein. Gott hilft ihnen beim geistlichen Wachsen, denn er kennt die Entfaltungsmöglichkeiten jedes Einzelnen.

Ein Rabbi pries den Glauben einfacher Leute, doch sein Gesprächspartner entgegnete ihm: "Ich kann nichts Besonderes an ihnen finden." - "Du handelst mit Diamanten, nicht wahr?", sagte der Rabbi, "darf ich ein paar deiner Steine sehen?" Sofort zog jener ein Beutelchen aus der Tasche und entnahm seiner Sammlung einen Diamanten: "Dieser hier ist ein wunderbarer Stein - ein Juwel von seltener Schönheit!" erklärte er. Der Rabbi blieb unbeeindruckt; er könne nichts Besonderes daran finden. "Oh", erwiderte der Andere, "man muss ein Fachmann sein, um die Schönheit eines Steines zu schätzen." Der Rabbi lächelte und rief: "Lieber Freund! Auch um die Schönheit des Glaubens eines einfachen Menschen zu schätzen, muss man ein Fachmann sein!"

Ich danke meinem Gott, dass er "einfache" Leute in sein Haus der Gemeinde einfügt und aus ihnen wertvolle, starke und zuverlässige Stützen macht.

Albrecht Höschele

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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