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Andacht vom 10.10.2013:

Der Mann, aus dem die bösen Geister ausgefahren waren, bat Jesus, mit ihm gehen zu dürfen. Aber Jesus schickte ihn weg und sagte: "Geh nach Hause und erzähl, was Gott für dich getan hat!" Lukas 8,38.39 (Gute Nachricht Bibel)

Auf den ersten Blick erscheint die Art und Weise, wie Jesus auf die Bitte dieses Menschen eingeht, befremdlich. Dieser Mann war von Dämonen besessen, hatte schon lange keine ordentliche Bekleidung mehr und hauste in Grabhöhlen. Er wurde von anderen gemieden, weil er gemeingefährlich war. Kein Mensch wurde mit ihm fertig. Keiner kümmerte sich um ihn.

Als der Besessene nun Jesus begegnete, erlebte er zum ersten Mal, dass jemand ihn nicht verachtete. Jesus ließ sich vom Äußeren nicht abstoßen, sondern sah in ihm einen bedauernswerten Menschen. Dann machte er ihn an Leib und Seele gesund. Es ist verständlich, dass der Geheilte sich nichts sehnsüchtiger wünschte, als bei Jesus und dessen Jüngern bleiben zu dürfen. Bei ihm fühlte er sich angenommen und geborgen. Vielleicht befürchtete er, dass die Menschen, die ihn von früher her kannten, ihn weiterhin ablehnen würden. Doch Jesus verwehrte ihm die inständige Bitte und beauftragte ihn stattdessen: "Geh nach Hause und erzähl, was Gott für dich getan hat!" Die Menschen in seiner Familie und in seiner Stadt sollten erfahren, was Gott für ihn getan hatte und auch für sie zu tun bereit war.

Viel überzeugender als das Weitergeben von theologischen Informationen ist der persönliche Bericht darüber, was Jesus in unserem Leben bewirkt hat. Zum Beispiel, dass wir von selbstzerstörerischen Gewohnheiten befreit sind oder nun anderen vergeben können, die uns Unrecht oder Böses angetan haben. Oder dass es uns nun gelingt, auch unsympathische Zeitgenossen anzunehmen, weil Jesus uns so angenommen hat, wie wir sind. Oder wenn wir in schwierigen Lebenslagen nicht wie Andere jammern und klagen, sondern auf Gottes Hilfe vertrauen. Das alles bringt Menschen zum Nachdenken.

Nicht jeder ist fähig, Vorträge zu halten oder einen Bibelkreis zu leiten. Aber jeder kann Anderen erzählen, was Gott für ihn getan hat. Noch wirksamer als die modernsten Techniken zur Verbreitung des Evangeliums ist das persönliche Zeugnis von Menschen, die erlebt haben, wie Gott sie "aus der Dunkelheit in sein wunderbares Licht gerufen" hat (1 Ptr 2,9 GNB).

Manfred Böttcher

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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