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Andacht vom 16.10.2013:

Sieben reiche Jahre werden kommen in ganz Ägyptenland. Und nach ihnen werden sieben Jahre des Hungers kommen. 1. Mose 41,29.30a

Das Andachtswort erinnert mich an ein Lied der damaligen DDR-Musikband Karat, mit dem sie 1978 bei einem Festival den ersten Preis errang und das 1980 durch den Sänger Peter Maffay einem noch größeren Publikum bekannt wurde. Der Liedanfang lautet: "Manchmal geh ich meine Straße ohne Blick", aber bekannter ist der Refrain: "Über sieben Brücken musst du geh´n, sieben dunkle Jahre übersteh´n, siebenmal wirst du die Asche sein, aber einmal auch der helle Schein."

Sieben Hungerjahre damals in Ägypten, sieben dunkle Jahre im Leben eines beliebigen Menschen: Wie sind die zu durchstehen? Die dürren Jahre in Ägyptenland wurden dem Pharao in dem Traum von sieben Kühen und sieben Ähren angezeigt. Josef deutete sie auf sieben Jahre. So wurde es möglich, Vorsorge zu treffen, damit die Katastrophe überstanden werden konnte. Wie soll man sich aber wappnen, wenn eine schlechte Zeit unangekündigt kommt? So passiert es ja fast immer im Leben. Hier kann auch der Text des oben zitierten Liedes Lebensweisheit vermitteln. Man könnte sie so zusammenfassen: Die "sieben dunklen Jahre" sind zu überstehen, wenn du daran denkst, dass dir dafür "sieben Brücken" gebaut worden sind, die die schwere Zeit im wörtlichen Sinn überbrücken helfen. Und am Ende wirst du stärker sein als zuvor. Du warst zeitweilig nur wie "Asche", aber zuletzt bist du "der helle Schein".

Mir gefällt diese Botschaft, denn wenn ich sie von meinem christlichen Standpunkt aus höre, erinnere ich mich daran, dass Gott auch "im finstern Tal" bei mir ist (Ps 23,4) und er mich nach allen Anfechtungen "am Ende mit Ehren" annimmt (Ps 73,24). Darum: Als gesegnet darf man den Menschen bezeichnen, "der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hinstreckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte." (Jer 17,7.8)

Wenn auch nicht jeder Tag eine Zeit des Glücks ist, kann unser Leben dennoch Ausdruck der Freude sein. Das Glück vergeht, die Freude in Gott bleibt.

Josef Butscher

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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