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Andacht vom 27.11.2013:

Nun kann ich wieder zur Ruhe kommen, denn der HERR ist gut zu mir gewesen. Psalm 116,7 (Gute Nachricht Bibel)

Wir leben heute in einer Welt der Unzufriedenheit und des Neides. Manche sprechen ironisch von einer "Neidkultur". Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir uns ständig mit Anderen vergleichen, und dabei so viele Gesündere, Wohlhabendere, Erfolgreichere entdecken. Wo bleibt die Gerechtigkeit?

Früher war die Gesellschaft streng in Stände geteilt: Adel, Geistliche, Bürger, Bauern; jede Hauptgruppe wiederum in Untergruppen. Ob Kleidung oder Platz in der Kirche - jeder Stand hatte seine Vorschriften und Regeln, seinen Ort, seine Geselligkeit, seinen Lebenskreis. Kurz, man lebte in einer kleinen, einheitlichen Welt mit Menschen seines Standes.

Das hat sich gründlich geändert. Die Schranken sind gefallen, und wir sind ins "Zeitalter der Gleichheit" eingetreten. Niemand bedauert das, doch der Preis ist: Jeder sieht jeden - und vergleicht. Die "Schönen und die Reichen" glitzern über den Bildschirm, unten auf der Straße stehen die Nobelkarossen. Kein Wunder, dass sich da Neid und Missgunst melden - und schlimmer noch: am Ende Verbitterung oder gar Verzweiflung.

Doch was ist Gerechtigkeit? Die einfachste Definition lautet: das Richtige. Für den Handwerker ist etwas richtig, wenn es dem vorgegebenen Maß entspricht. Gerechtigkeit hat immer eine Norm. Die Norm aller Gerechtigkeit sind die Zehn Gebote, die ihre tiefste Erfüllung in der Liebe finden. Nüchtern erkennen wir, dass wir das Paradies der Gerechtigkeit in einer Welt, die sich von Gott losgesagt hat, nicht finden können.

Das fortwährende Vergleichen zerstört uns. Heilen kann uns nur eine Haltung der Dankbarkeit für das Gute, das Gott uns schenkt. Haben wir offene Augen dafür? Der eine mag mehr auf dem Konto haben als der andere, mag gesünder oder erfolgreicher sein. Aber was ist Erfolg?

Jesus versprach uns nicht Erfolg, sondern ein erfülltes Leben: "Ich bin gekommen, um [euch] das Leben in ganzer Fülle zu schenken." (Joh 10,10 NLB) Anders formuliert: Jesus sagt uns ein erfülltes Leben zu - ein Leben, das für uns "das richtige" ist. Wenn wir dieser Zusage vertrauen, kommen wir zum inneren Frieden und können in die Aussage des Psalmisten einstimmen.

Dieter Leutert

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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