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Andacht vom 01.12.2013:

Dein Wort ist wahrhaftig und gewiss. Psalm 93,5a

Ich nehme meine Bibel zur Hand und möchte einige Verse aus den Briefen des Apostels Paulus zur geistlichen Auferbauung lesen. Doch da begegnen mir folgende Sätze: "Möglicherweise sind wir gerecht geworden durch den Glauben und es könnte sein, dass wir dadurch Frieden mit Gott haben durch unsern Herrn Jesus Christus. Eventuell haben wir durch ihn auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir hoffentlich stehen, und wir sollten uns eigentlich auch rühmen der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott vielleicht geben wird." (Vgl. Röm 5,1.2) Und an anderer Stelle: "Gehört jemand zu Christus, ist er vermutlich ein neuer Mensch. Was vorher war, ist ein bisschen vergangen, etwas Neues könnte begonnen haben." (Vgl. 2 Kor 5,17 Hfa) Ich reibe mir verwundert die Augen und denke (zu Recht): Das kann doch nicht wahr sein! Auf solch ein "Evangelium" kann ich getrost verzichten!

Zum Glück stehen diese beiden Schriftstellen so nicht im Neuen Testament; ich habe sie verfremdet. Paulus selbst stünde Kopf, wenn er das lesen könnte (vgl. Gal 1,6-9).

Heilsgewissheit lebt nicht von Eventualitäten, sondern von Tatsachen, die Gott ein für alle Mal geschaffen hat. Da ist einfach kein Platz für den Konjunktiv (die Möglichkeitsform), sondern es zählt allein der Indikativ (die Wirklichkeitsform) - sonst wäre das Evangelium keine gewisse und froh machende Botschaft! Lies deshalb noch einmal die beiden verfremdeten Texte, wie sie tatsächlich in der Bibel stehen, und erfreue dich an den Heilstatsachen, die ohne die geringste Spur von Unsicherheit beschrieben werden. Da ist von "sein" und "haben" die Rede, dass es richtig Freude macht, es immer wieder zu lesen und zu verinnerlichen. Und dem Apostel Paulus kann man das getrost abnehmen; denn er gebraucht oft das "wir", schließt sich also mit ein, obwohl er zeitlebens darunter litt, zuvor Christen verfolgt zu haben.

Paulus erfuhr Gottes Erbarmen; ihm wurde vergeben und ein völlig neues Leben geschenkt. Warum sollte das dir und mir nicht auch gelten, wenn wir wie Paulus einen Herrschaftswechsel zu Christus hin vollzogen haben und dadurch Gottes geliebte Kinder geworden sind? "Wer den Sohn hat, der hat das Leben." (1 Joh 5,12a) Dieses neue Leben hat schon jetzt begonnen - garantiert, ohne Wenn und Aber!

Jürgen Schammer

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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