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Andacht vom 02.12.2013:

Siehe, da ist Gott der HERR! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen. Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb, geht vor ihm her. Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Jesaja 40,10.11a

Schon in meiner Jugendzeit, als ich mit meiner Mutter - sie als Gesangssolistin, ich als Organist - an geistlichen Konzerten mitwirkte, ist mir besonders der "Messias" von Georg Friedrich Händel in Herz und Gemüt eingegangen. Immer mal wieder klingt mir der gesungene Satz über Jesus tröstlich in den Ohren: "Er weidet seine Herde, dem Hirten gleich, und heget seine Lämmer so sanft in seinem Arm ..." Unser Andachtswort wurde damals im Blick auf

die Geschichte Israels, die große Umwälzung und die Befreiung aus der babylonischen Gefangenschaft (586- 537 v. Chr.) gesprochen. Händel hat es auf den Mensch gewordenen Sohn Gottes bezogen, deswegen wird es gern in der Weihnachtszeit aufgeführt. Genauer betrachtet spricht es aber vom zweiten Kommen Jesu, nicht als Baby in Bethlehem, sondern als Richter der Welt.

Das Thema Weltuntergang wird seit Jahren im Kino aufgegriffen und in schaurigen Weltuntergangsfilmen verarbeitet: Nachdem die Erde in "Independence Day" und "Armageddon" quasi um Haaresbreite heldenmütig gerettet werden konnte, geht sie nun im Kinofilm "2012" von Roland Emmerich endgültig unter. Irgendwie ist das ein Stoff, der die Menschen nicht loslässt. Diesmal sind es nicht die Christen, die als Schwarzmaler auftreten, sondern die Filmindustrie - allerdings so, dass der Weltuntergang bei Hollywood unterhaltsam gestaltet ist.

Das Ganze ist allerdings keine Unterhaltung! Die Bibel spricht davon, dass unser Gott "gewaltig" kommt, plötzlich und mitten hinein in die Weltgeschichte, um diese zu beenden. Eine Generation wird es tatsächlich erleben - vielleicht noch die unsrige. Jesus Christus kommt wirklich wieder (Mt 24,30). Und wir tun gut daran, auch die Adventsonntage zu nutzen, allerdings nicht, um nur zurück-, sondern auch in die Zukunft zu blicken.

Es geht dabei nicht um den Weltuntergang, sondern um den Aufgang eines ganz neuen Zeitalters. In großen Visionen der Bibel werden wir darauf hingewiesen: auf den neuen Himmel und die neue Erde - eine Welt, in der es keinen Schmerz, keine Krankheit, keinen Tod mehr gibt (Off b 21,1-5), denn Jesus, der gute Hirte und Schöpfer, lebt in unserer Mitte und bleibt für immer bei uns!

Albrecht Höschele

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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