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Andacht vom 07.12.2013:

Jesus sagte zu [den Jüngern]: "Kommt jetzt mit, ihr allein! Wir suchen einen ruhigen Platz, damit ihr euch ausruhen könnt." Denn es war ein ständiges Kommen und Gehen, sodass sie nicht einmal Zeit zum Essen hatten. Markus 6,31 (Gute Nachricht Bibel)

Die letzte Woche brachte Sitzungstage von mehr als 14 Stunden Dauer und die Rückreise endete wegen einer stundenlangen Verspätung der Bahn mitten in der Nacht. Nun liegen die letzte Tagung und die letzte Predigt in diesem Jahr hinter mir. Ich sitze im Büro am Schreibtisch und ordne einige Unterlagen, als mein Blick auf ein kleines Päckchen fällt. Neugierig mache ich es auf und halte einen kleinen Karton in der Hand. "Entschleuniger" steht oben drauf, darunter der Satz "Nur für die, die ständig unter akutem Termindruck arbeiten: quasi für alle". Ich öffne den Karton, vier Worte springen mir entgegen: "Drei, zwo, eins ... Päuschen!" Dann geht es weiter: "Na, ein voller Terminplan heute? "

Inzwischen begleitet ein voller Terminplan viele Menschen durch ihr ganzes Leben. Schon bei Schulkindern fängt es an: Sport, Musikunterricht, Nachhilfe, Treffen mit Freunden ... Und wer aus dem Berufsleben in den wohlverdienten Ruhestand wechselt, hört nicht selten: "Du bist doch Rentner, du hast doch Zeit! Könntest du nicht ..."

"Entschleunigung" ist ein immer häufiger verwendeter Begriff. Langsam kommen Menschen dahinter, dass weniger Termine und Hetze mehr Lebensqualität bedeuten. Weil Gott uns ein qualitativ hohes Leben schenken will, stellte er an den Anfang der Menschheit mit dem Sabbat einen von ihm verordneten "Entschleuniger". Gläubige erhalten so von Gott das Recht, richtig Pause zu machen und zwar nicht nur im Urlaub. Sie erhalten das Recht, sich am siebten Tag der Woche dem üblichen Termindruck zu entziehen, u. a. auch dazu, um zu sich selbst zu finden.

Viele rennen und hetzen durch den Alltag - kaum in der Lage, Lebenssituationen angemessen zu verarbeiten oder zu genießen. Mitunter müssen wir uns regelrecht dazu zwingen, im Trott des Lebens anzuhalten und etwas zu tun, was vielen inzwischen so schlecht gelingt: auszuspannen, ohne von Terminen beherrscht zu werden. Da ist es auch hilfreich, den Vorschlag von Altbundeskanzler Helmut Schmidt umzusetzen, einen Tag der Woche zum medienfreien Tag zu machen.

Heinz-Ewald Gattmann

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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