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Andacht vom 17.12.2013:

Wer Gott dienen will, soll sich nicht herumstreiten, sondern allen Menschen freundlich begegnen. 2. Timotheus 2,24a (Hoffnung für alle)

Mein Fitnesscenter ist ein wunderschönes Schwimmbad. Da Brustschwimmen nicht gut für die Wirbelsäule ist, bewege ich mich nur auf dem Rücken durchs Wasser. Leider hat bisher noch niemand einen Rückspiegel für Schwimmer erfunden; daher kommt es dabei immer wieder zu kleinen Zusammenstößen mit anderen Badegästen. Die Einen antworten auf mein "Verzeihung" freundlich lächelnd: "Kein Problem, nichts passiert." Andere entrüsten sich barsch: "Können Sie denn nicht aufpassen!" oder schimpfen laut vor sich her. Die Freundlichen empfinde ich wohltuend, die gegenteilige Reaktion zumindest als unpassend. Doch wie verhalte ich mich selbst, wenn Andere mich stören oder verletzen?

Manchen Menschen scheint die Freundlichkeit in die Wiege gelegt worden zu sein, Andere tun sich aufgrund ihres Wesens schwer damit und kommen deshalb zu der Auffassung, Freundlichkeit sei doch gar nicht so wichtig im Leben. Gott sieht das anders. Paulus zählt Freundlichkeit zur "Frucht des Geistes" (Gal 5,22) und weist in 1. Korinther 13 darauf hin, dass sie eine Auswirkung der Liebe ist: "Liebe ist geduldig und freundlich ... Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend." (V. 4.5 Hfa) Wie Gottes Liebe zu uns die Liebe untereinander bewirken soll, so will seine Freundlichkeit uns zur Freundlichkeit bewegen.

Ein Menschenkenner sagte: "Sei freundlich zu unfreundlichen Menschen, denn sie brauchen es am meisten." Und auch das trifft zu: "Freundlichkeit ist ein Bumerang". Schließlich kostet Freundlichkeit nicht mehr und nicht weniger als die Überwindung unserer Ichbezogenheit und Empfindlichkeit. Sie zahlt sich aber vielfältig aus. Ellen White schrieb: "Ein freundliches und warmherziges Wesen ist dem Menschen dienlicher als Klugheit und Begabung." Ein Kind betete: "Lieber Gott, mach doch die bösen Menschen gut und die guten Menschen nett."

Eine beliebte Schauspielerin kam jahrlang nicht mit sich zurecht; nun aber ist sie mit sich im Reinen. Über ihren neuerlichen Einfluss urteilt eine Kollegin: "Wenn sie den Raum betritt, wird es ein wenig heller, ein wenig wärmer."

Vater im Himmel, bewirke durch deinen Geist in mir, dass meine Mitmenschen mich auch so erleben.

Joachim Hildebrandt

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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