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Andacht vom 21.12.2013:

Dann sagte Jesus zu mir: "Du darfst das Buch, in dem diese prophetischen Worte stehen, nicht für später versiegeln; denn die Zeit ihrer Erfüllung ist nahe." Offenbarung 22,10 (Gute Nachricht Bibel)

Heute ist der letzte Tag unserer Weltgeschichte. Das jedenfalls glauben oder befürchten viele Menschen, und zwar deshalb, weil laut dem Langzeitkalender der Mayas heute unsere menschliche Zivilisation durch eine gänzlich neue abgelöst wird, die nichts mit der vorigen zu tun hat.

Es gab vor rund 170 Jahren schon einmal viele Menschen, die aufgrund der Tatsache, dass die längste biblische Zeitprophezeiung ablief, glaubten, dass das Ende der Welt und die Wiederkunft Jesu vor der Tür standen. Bibelausleger rund um die Welt hatten unabhängig voneinander errechnet, dass die "2300 Tage" von Daniel 8,14 (eine symbolische Zeitspanne, die in Wirklichkeit 2300 Jahre umfasst, vgl. Hes 4,4- 6) irgendwann in den Jahren 1843-47 ablaufen würde. Aus der Ankündigung, dann würde "das Heiligtum gereinigt", schlossen sie, dass Jesus wiederkommen würde, denn sie meinten, das "Heiligtum" weise auf die Erde hin, die durch Feuer "gereinigt" wird, wenn Jesus wiederkommt (siehe 2 Ptr 3,7.12). Sie legten auch keinen genauen Tag oder Monat für die Wiederkunft fest, denn sie kannten Jesu Aussage in Matthäus 24,36. Aber sie argumentierten, dass Jesus nicht gesagt habe, dass man nie wird wissen können, wann "die Zeit ... nahe" ist. Außerdem wiesen die vielen "Zeichen der Zeit" darauf hin, dass Jesu Wiederkunft nahe bevorstand.

Sie erfuhren schmerzlich, dass sie sich getäuscht hatten - nicht in der Zeitberechnung (die nach einer ersten Enttäuschung im Frühjahr 1844 von Samuel Snow auf den 22. Oktober 1844 präzisiert wurde), sondern in der Art des Ereignisses. Einige erkannten, dass mit dem "Heiligtum" das Heiligtum im Himmel gemeint war, in dem Jesus den zweiten Abschnitt seines Dienstes als unser Hoherpriester (siehe Hbr 8,1.2) antrat. Sie lasen: Es "musste das heilige Zelt, das als Abbild des himmlischen Heiligtums hier auf der Erde stand, durch das Blut von Tieren gereinigt werden. Als es aber um das himmlische Heiligtum ging, war ein besseres Opfer nötig. Schließlich ging Christus nicht in ein von Menschen erbautes Heiligtum, das ja nur ein Abbild des wahren Heiligtums ist. Er betrat den Himmel selbst, um sich bei Gott für uns einzusetzen." (Hbr 9,23.24 Hfa) Das tut er auch heute noch. Daher können wir zuversichtlich und geduldig auf sein Kommen warten. Die biblischen Vorhersagen werden sich sicher erfüllen!

Werner E. Lange

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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