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Andacht vom 23.12.2013:

Darum musste [Jesus] in allem seinen Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde ... Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden. Hebräer 2,17a.18

Die Millers aus Oregon wollten über Weihnachten zu Verwandten fahren. Sie kannten die Strecke gut, aber dieses Jahr wollten sie ihr nagelneues Navigationsgerät ausprobieren, das ihnen die Nachbarn empfohlen hatten. Sie gaben die Anschrift ein und waren freudig überrascht, als ihnen das Navi eine Route anbot, die viel kürzer war als die bekannte. Sie fuhren los und landeten nach vielen Fahrstunden auf einem unpassierbaren Feldweg im Niemandsland. Beim Wenden blieb der Wagen in einer Schneewehe stecken und ließ sich nicht herausbewegen. Die Gegend war so abgelegen, dass es dort nicht einmal ein Mobilfunknetz gab. Die beiden waren von der Außenwelt abgeschnitten und verbrachten notgedrungen die bitterkalte Weihnachtsnacht im Auto.

Die Polizei hatte mittlerweile begonnen, nach den Millers zu suchen, aber Oregon ist groß und dünn besiedelt. Und doch gab es eine Chance: Die Nachbarn wussten zufällig, wo die Millers hinwollten. Da sie das gleiche Navi besaßen, beschlossen sie, den Millers zu helfen. Sie packten Schaufeln und ein Abschleppseil in ihren Geländewagen, warme Decken und heißen Tee, dann gaben sie die Adresse der Verwandten ein und fuhren los. Das Navigationssystem erwies sich zumindest in dieser Beziehung als zuverlässig: Die Nachbarn wurden auf denselben einsamen Feldweg geführt und fanden die beiden jungen Leute zwar blauangelaufen, aber sonst wohlbehalten. Gemeinsam schaufelten sie ihr Auto frei und fuhren dann gemeinsam zurück in die "Zivilisation". Die Millers waren gerettet.

Diese Geschichte gibt mir zu denken: Wie oft vertrauen wir falschen Führern und bleiben dann hilflos stecken! Wer findet uns? Wer kann uns aus der Zwangslage befreien? Gott ist in Jesus unser Bruder geworden. Indem er sich den gleichen Umständen aussetzte, wie wir sie erleben, konnte er uns "finden" und herausholen. Er begab sich in dieselben Zwangslagen hinein, in Armut, Kälte und Einsamkeit. Er erduldete Unverständnis, Ablehnung, ja sogar Hass. Er wurde verhaftet, gefoltert und ungerecht verurteilt. Er durchlitt Spott, Hohn und Todesangst und starb einen grässlichen Tod. All das nahm er auf sich, weil er uns liebt. Das hat uns gerettet!

Sylvia Renz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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