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Andacht vom 08.01.2014:

Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind. Hebräer 12,2 (Hoffnung für alle)

Vor einigen Jahren machte ich in Afrika eine Bergwanderung auf den Mount Meru, einem Vulkan in Tansania, 4562 Meter hoch. Ich hatte vorher viel darüber gelesen und freute mich sehr auf diese mehrtägige Tour. Mein Bergführer war ein erfahrener Mann. Er wies mich strikt an, alle seine Anweisungen zu befolgen. Vor allem sollte ich ganz, ganz langsam hinter ihm her gehen - "Pole, pole!", wie man auf Suaheli dazu sagt.

Ich bin nun wahrlich kein Bergrenner, doch was mein Guide mir da vorlegte, war selbst mir zu langsam. "Sportlich" zog ich an ihm vorbei den Berg hinauf - stand aber dann plötzlich bis zu den Knöcheln im Dreck, begegnete einem Büffel auf dem Weg, wurde von Pavianen belästigt und war komplett aus der Puste. Ich holte mir einen dicken Rüffel von ihm ein. Am nächsten Tag marschierte ich langsam und brav hinter ihm her.

Als Christen sind wir es ja eigentlich gewohnt, die Führung eines Überlegenen vertrauensvoll zu akzeptieren. Dieses Vertrauen nennen wir Glaube. Und dies funktioniert nur, wenn wir nichts überstürzen, wenn wir Geduld haben und unserem Leiter folgen - "pole, pole". Viele Erfahrungen haben mir auch klargemacht, dass mein Leben nur dann gelingt, wenn ich den Ratschlägen von Jesus folge -genauso, wie ich dann auch den Ratschlägen meines Wanderführers folgte. Zum Glück konnte ich -trotz meiner Dummheit - weiterhin mit seinem Rat und seiner Hilfe rechnen.

Den Gipfel des Berges habe ich bei dieser Tour leider nicht erreicht; ich war unzureichend ausgerüstet. Dennoch war es ein unvergesslich schönes Erlebnis. Jahre später wagte ich eine andere, noch höhere Bergtour, diesmal auf den Kilimanjaro. Nun hatte ich nicht nur darüber gelesen, ich hatte auch monatelang vorher trainiert, mir die richtige Ausrüstung besorgt und mich auf langsames Gehen eingestellt.

Was ich gelernt hatte, war: Geh langsam und lasse deinen Führer nicht aus den Augen! Sei gut vorbereitet, mach, was er dir sagt und du kommst sicher ans Ziel. Diesmal schaffte ich es problemlos bis zum Gipfel.

Ich wünsche jedem von uns, dass wir gut vorbereitet mit Jesus als unserem Leiter eines Tages an unserem Ziel ankommen - auch wenn es uns oft scheinbar zu langsam geht.

Beate Strobel

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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