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Andacht vom 23.02.2014:

Singt miteinander Psalmen und Lobgesänge und geistliche Lieder, und in euren Herzen wird Musik sein zum Lob Gottes. Epheser 5,19 (Neues Leben Bibel)

"Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder." Dieser alte Spottspruch von dem Leipziger Johann Gottfried Seume wurde später witzig ergänzt: ". sondern nur ´ne Heule und ´nen Fernsehapparat".

Ist das so? Ist das übertrieben? Singen nur die Guten, während die Bösen sich nur berieseln lassen? Wohl kaum. Aber eines ist wahr: Christen, die nicht mehr singen, verarmen. Vielleicht werden wir in Gottes Wort deshalb so oft an das Singen erinnert und zum Lobpreis aufgefordert.

Welche "Macht" hat das Wort, wenn es gesungen und immer wieder gesungen wird! Es klingt in uns nach, schließt unser Herz auf, weckt Freude, führt zu Besinnung und Anbetung. Es tröstet und weist uns auf den hin, der uns den Gesang ermöglicht hat. Ein Lied vermag uns oft tiefgründiger und nachhaltiger etwas nahebringen, als es bloße Worte tun können. Der Kirchenvater Augustinus war sich sicher: "Wer singt, betet doppelt!" Deshalb gibt es kein Christsein ohne Gesang und keine Theologie ohne Musik; sie wäre eine amputierte Theologie.

Wie ist Gott eigentlich darauf gekommen, dem Menschen die Fähigkeit zum Singen zu schenken?

Er ist ein liebender Gott und will, dass auch wir lieben; er ist ein redender und ein hörender Gott und schenkte uns ebenfalls beides, die Gabe der Sprache und des Hörens. Will er, dass wir singen, weil auch er singt? Sicher ein ungewöhnlicher Gedanke, vielleicht auch stark aufs Menschliche reduziert. Und dennoch lesen wir, dass Gott "jubelnd frohlockt" (Zeph 3,17).

Welch ein Gedanke: Der Herr jubelt laut, weil es Rettung gibt, Heimkehr, Erlösung. Wer kann da noch missmutig in seiner Ecke sitzen bleiben? Wenn Gott so hoch erfreut ist darüber, dass es für seine Kinder Rettung gibt, sollte es uns da auf den Stühlen halten?

Natürlich wird man biblische Wahrheiten kühl bejahen können, aber die Wahrheit der Erlösung doch nicht! Sie geht uns durch Mark und Bein. Und sie will verkündigt, bezeugt und herausgesungen werden, und zwar im Frühling und im Winter, in Dur und in Moll, klangvoll und heiser, gekonnt und nur für den Privatgebrauch geeignet. Egal wie es klingt, aber es muss gesungen werden! "Sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein." (Ps 34,2b)

Hartwig Lüpke

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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