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Andacht vom 16.03.2014:

Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: "Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll." Offenbarung 4,1

Vor 25 Jahren glaubten wir noch, etwa eine Bahnstunde westwärts von Erfurt beginne der Himmel, auf jeden Fall aber der Vorhof. Fast jeder Nichtrentner träumte davon, wenigstens einmal besuchsweise dorthin reisen zu dürfen. Zweieinhalb Jahre vor dem Fall der Mauer öffnete sich für meine Frau und mich eine Tür im "eisernen Vorhang", um für acht Tage das "gelobte Land" mit eigenen Augen zu sehen. War das aufregend! Heute, nach 24 Jahren, erinnere ich mich noch an viele Einzelheiten.

Johannes erhielt keine Einladung für eine Westreise, dafür aber eine in den Himmel. Er wurde mit Nachdruck aufgefordert, visionär durch die offene Himmelstür zu treten, um sich dort umzuschauen. Im vierten Kapitel der Offenbarung schrieb er auf, was er gesehen und gehört hat. Noch heute beeindruckt mich seine "Reisebeschreibung".

Das Erste, was er uns vermittelt: Ein souveräner Gott sitzt auf dem Thron! Diese Feststellung entspricht nicht der Meinung des Volkes. In Deutschland glaubt die Mehrheit, dass Gott abgesetzt oder so unbedeutend sei, dass man auf ihn getrost verzichten könne. Dieser Irrtum führte dazu, dass der Mensch sich anschickte, Gottes Platz einzunehmen. Die Geschichte und die Gegenwart lehren uns, wie verhängnisvoll sich eine solche Geisteshaltung auswirkt. Wir wollen aber an dieser Stelle nicht über eine gottlose Welt jammern, sondern uns ermutigen lassen, gegen den Trend dem mächtigen Gott zu vertrauen. Er lenkt die Geschicke der Welt und verliert den Einzelnen nicht aus dem Blick.

Eine zweite Beobachtung scheint Johannes geradezu fasziniert zu haben: Um den Thron Gottes herrschte eine Atmosphäre der Anbetung. Von "himmlischen Gestalten" ist die Rede und von "24 Ältesten". Sie fielen vor Gott nieder und beteten mit Hingabe den an, der auf dem Thron saß (V. 10). Sie lobten Gott und riefen "Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt." (V. 8b)

Dieser Bericht stimmt mich nachdenklich, denn hier wird mir bewusst, wie selten ich in dieser Haltung vor Gott trete. Dabei hat dieser einzige und einzigartige Gott meine dauernde und innige Anbetung verdient!

Wilfried Krause

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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