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Andacht vom 18.03.2014:

Dabei wissen sie ganz genau, dass es Gott gibt, er selbst hat ihnen dieses Wissen gegeben. Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung. Römer 1,19-20 (Hoffnung für alle)

Ein Tourist fragte einen Beduinen: "Woher weißt du, dass es Gott gibt?" Seine Antwort lautete: "Woher weiß ich, ob nachts ein Mensch oder ein Kamel an meinem Zelt vorübergegangen ist? Ich sehe es an den Spuren im Sand." Als gläubige Menschen entdecken wir immer wieder neu Spuren Gottes in der Schöpfung. Wir können es kaum verstehen, dass für so viele Menschen der Schöpfer nur als ein Trugbild der Gläubigen angesehen wird. Es gibt Naturwissenschaftler, die an den Schöpfer glauben, und solche, die es nicht tun. Sie haben miteinander studiert. Die gläubigen Wissenschaftler sind in ihrem Fachbereich so gut ausgebildet wie die Atheisten. Nicht das Wissen unterscheidet sie, sondern ihre innere Einstellung, eine persönlich getroffene Entscheidung.

James H. Jauncy schreibt in seinem Buch Naturwissenschaft auf den Spuren Gottes (Oncken-Verlag): "Eine gute Illustration hierfür sind in Amerika die hervorragenden Ärzte, die von adventistischen Universitäten kommen. Obwohl die Medizin auf die Biologie aufbaut und im Denken adventistischer Mediziner die Evolutionstheorie völlig ausgeklammert ist, stellen trotzdem die Adventisten einige der besten Ärzte Amerikas." (S. 54f.)

Die Ablehnung des Schöpfers zieht böse Folgen nach sich (Röm 1,24-32). Es gibt nicht nur einen biologischen Darwinismus, sondern auch einen "sozialen". Der "Kampf ums Dasein" nagt an den ethischen Werten: Starke siegen, Schwache haben das Nachsehen. Der Mensch ignoriert den göttlichen Willen und erhebt sich zum Maßstab des Gesetzes; oft überhebt er sich dabei - und verliert die Geborgenheit und alle Hoffnung. Der Schriftsteller Ernest Hemingway bekannte vor seinem Freitod 1961: "Mein Leben ist ein dunkler Weg, der nach nirgends führt."

Der Glaube an den allmächtigen und weisen Schöpfergott gibt Geborgenheit, weil er jederzeit mit seinem gewaltigen Wort in unser Leben eingreifen kann, um uns aus unseren Nöten und Problemen zu befreien, wenn es unserem Heil und Wohlergehen wirklich dient.

Egon Schramm

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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