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Andacht vom 08.04.2014:

Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der auferstanden ist von den Toten. 2. Timotheus 2,8a

Die kleine Anna, Schülerin der ersten Klasse, fängt plötzlich während des Unterrichts an zu weinen. Die Lehrerin geht zu ihr und fragt nach dem Grund. "Ich möchte nach Hause", schluchzt die Kleine.

"Aber was ist denn los?" forscht die Lehrerin.

"Ich hab´ vergessen, wie meine Mama aussieht!"

Wir schmunzeln vielleicht über dieses kindliche Problem und können uns nicht vorstellen, wie man eine nahe stehende Person vergessen könnte. Bleibt sie uns nicht im Gedächtnis? Steht ihr Bild nicht immer vor unserem inneren Auge? Und doch erleben auch wir, dass Erinnerungen verblassen und Personen gar in Vergessenheit geraten.

Paulus gab seinem jungen Mitarbeiter Timotheus diesen eigenartigen Rat: "Halte dir Jesus Christus vor Augen!" (GNB) Offensichtlich bestand bei allem Einsatz für das Evangelium, bei aller Hingabe im Dienst Gottes die Gefahr, den aus dem Blick zu verlieren, um den es eigentlich ging: Jesus Christus!

Mit dieser Aussage meinte Paulus kein gelegentliches Erinnern, sondern ein ständiges Gedenken, eine dauerhafte Beziehung. Es geht darum, die Beziehung, die wir mit Jesus Christus eingegangen sind, festzuhalten und zu pflegen. "Er in uns" und "wir in ihm" - das sind Formeln, die Paulus häufig gebrauchte!

Dieses Gedenken an Jesus Christus wird mit einem einzigartigen Ereignis verknüpft: seiner Auferstehung. Immer, wenn wir an Jesus Christus denken, immer wenn er uns ins Bewusstsein kommt, sollen wir uns daran erinnern, dass er auferstanden ist und lebt - dass er für uns lebt! Er ist der Garant unseres Lebens, er ist der Garant unserer Zukunft, er ist der Garant unseres ewigen Lebens! Diese Erinnerung ist es wert, festgehalten zu werden. Der auferstandene Erlöser soll sich tief in unser Gedächtnis eingraben.

Für unsere menschlichen Beziehungen gibt es "Erinnerungshilfen": Symbole wie den Ehering, Gegenstände wie Fotos oder Grußkarten, Gedenktage wie Hochzeits- oder Tauftage. Die Erinnerung an den auferstandenen Christus verband sich mit dem leeren Grab - für die Jünger von Jesus ganz real, später als Bild und Metapher in Bezug auf das Gedenkfest der Auferstehung. So gilt uns auch heute: "Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der auferstanden ist von den Toten und für uns lebt."

Roland E. Fischer

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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