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Andacht vom 12.04.2014:

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der HERR. 3. Mose 19,18b

Eine anstrengende Woche geht zu Ende. Hoch die Füße, her mit der kuscheligen Decke - aufatmen! Genau zehn Minuten dauert die friedliche Stille; dann klingelt das Telefon. Es ist fast ein Naturgesetz: Exakt in dem Moment, in dem man sich zurückzieht, verlangt ein anderer Mensch nach einem.

Einen solchen "Störenfried" abzuwimmeln scheint fast unmöglich. Wir sind darauf trainiert, Anderen freundliche Aufmerksamkeit zu schenken. Also was tut man? "Nein" sagen, weil man sich gerade erholen will? Oder lieber zähneknirschend Freundlichkeit mimen und wieder eigene Zeit drangeben?

Wer sich stets zum Opfer Anderer macht, statt auf die eigenen seelischen Bedürfnisse zu achten, der wird es auf Dauer zu spüren bekommen: Gereiztheit stellt sich ein, man spürt Unmut auch bei ganz normalen Bitten und Anliegen: Welcher Mensch will denn jetzt schon wieder was von mir? Schon die kleinste Frage lässt einen explodieren. Kopf- und Magenschmerzen sowie Verspannungen machen einem zu schaffen. Nachts wirft man sich im Bett herum, weil man tagsüber oder am Abend einfach nicht zur Ruhe, nicht zu sich selbst gekommen ist.

Man kann es nicht oft genug wiederholen: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" - so und nicht anders steht es in der Bibel (siebenmal, stets mit diesem Nachsatz).

Es ist wichtig, auch mit sich selbst nicht nachlässig, sondern fürsorglich umzugehen - in Dankbarkeit für das Leben, das Gott einem geschenkt hat. Wer auf sich aufpasst und merkt, wann es einem zu viel wird, der bleibt eher im körperlichen und seelischen Gleichgewicht als jemand, der sich verbraucht und verzehrt.

Ein Mensch, der die eigenen Grenzen wahrnimmt und sorgsam mit seinen Ressourcen umgeht, kann dann auch kraftvoll mit anpacken, wo er dringend gebraucht wird. Ausgeruht und entspannt ist die Kraft größer - für sich selbst und für den Menschen, der einen braucht.

Gott braucht Männer und Frauen, die innerlich ausgeglichen sind und noch Zeit und Raum in sich haben für Sehnsucht nach Leben.

Beate Strobel

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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