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Andacht vom 17.04.2014:

Kinder sind ein Geschenk des Herrn; wer sie bekommt, wird damit reich belohnt. Psalm 127,3 (Hoffnung für alle)

Als ich mit unserem dritten Kind schwanger war, rümpfte unsere Vermieterin die Nase und knurrte: "Gell, nach dem, da ist aber Schluss!" Sie fand es unanständig, mehr als zwei Kinder in die Welt zu setzen. Vielleicht fühlte sie sich von der "Bevölkerungsexplosion" bedroht.

Ganz anders ging es offensichtlich Ted Leeson. Er wohnt mit seinem Familienclan in der ostenglischen Grafschaft Lincolnshire. Vor zwei Jahren hielt er das 106. Mitglied seiner Enkelschar im Arm. Der heute 93-jährige Ted hat acht Kinder großgezogen. Sie brachten bisher 33 Enkel, 61 Ur-Enkel und 12 Ur-Urenkel auf die Welt. Ted erklärte einem Reporter der BBC: "Ich hatte das eigentlich nicht so geplant, aber meine Frau wollte unbedingt zehn Kinder haben und sie hat sich durchgesetzt. Aber heute bin ich froh darüber. Was ist falsch an einer großen Familie?" Seine Frau verstarb 1998. Ted ist dankbar für so viele Menschen, die sich liebevoll um ihn kümmern. Er wird nie fremde Hilfe benötigen. Angeblich kann er sich alle ihre Namen und Geburtstage merken.

Als Gott die ersten Tiere und die ersten Menschen schuf, gab er ihnen den Auftrag, sich zu mehren und die Erde zu füllen (1 Mo 1,28). Dieser Zuwachs war ein sichtbarer Ausdruck seines Segens. Im alten Israel galt es als Zeichen der göttlichen Gunst, wenn ein Ehepaar viele Kinder hatte. Unfruchtbarkeit galt dagegen als Makel und machte den Eltern das Herz doppelt schwer, denn wer würde sie im Alter pflegen und versorgen? Der Name der Familie drohte auszusterben, und das galt als furchtbares Unglück.

Heute denken wir darüber anders. Auch ohne Kinder kann ein Paar eine erfüllte Ehe führen, und ein Single kann auf anderem Weg dafür sorgen, dass seine Lebensspuren nicht im Wind verwehen.

Paulus ist ein klassisches Beispiel für einen Menschen, der bewusst auf ein Familienleben verzichtete und sich nach anderen Zielen ausstreckte. Er schrieb, dass er die Christen in Galatien unter Schmerzen geboren habe (Gal 4,19). Er betrachtete sie als seine geliebten Kinder. Seine Großfamilie war die Gemeinde Gottes, und er arbeitete unermüdlich daran, dass sie wachsen und gedeihen konnte.

Was kann ich heute tun, damit sich Menschen und Kinder in meiner Nähe wohlfühlen?

Sylvia Renz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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