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Andacht vom 27.05.2014:

[Der Hofbeamte] setzte seine Reise voller Freude fort. Apostelgeschichte 8,39b (Neues Leben Bibel)

Um als Jugendlicher von A nach B zu reisen, benutzte ich oft meinen Daumen. Häufig stand ich an irgendeiner Stelle und wusste nicht, wie es weitergehen sollte. Dann schloss ich einen Pakt mit Gott: "Wenn du mir ein Auto schickst, das mich mitnimmt, dann werde ich von dir erzählen. Aber du musst das Gespräch auf das Thema lenken." Gott ist immer auf diesen Deal eingegangen und ich konnte Menschen - vom Ex-Knacki bis zu einem Bundestagsabgeordneten - von ihm erzählen, manchmal ganze Bibelstunden halten. Was ich damals lernte: Menschen suchen nach Gott.

Der "Schutzheilige" aller Tramper war natürlich Philippus, der von einem Engel an die Straße geschickt wurde, die von Jerusalem nach Gaza hinabführte, um im Wagen eines Hofbeamten eine Bibelstunde zu geben. Sie endete mit dessen Taufe noch am selben Tag (Apg 8,26-38).

Der Hofbeamte war weit gereist. Wahrscheinlich war er ein Proselyt, ein zum Judentum Konvertierter. Jedenfalls war er ein Suchender. Er hatte es geschafft, sich eine Schriftrolle zu beschaffen. Nicht leicht für einen, der nicht zum inneren Zirkel gehörte. Die Bibel sagt, dass er ein Eunuch war. Was wird man ihm in Jerusalem gesagt haben? Hat man ihn darauf hingewiesen, dass die Verschnittenen (ein anderer Ausdruck für Eunuchen) niemals dazu gehören durften (vgl. 5 Mo 23,2)? Dass sie allenfalls den Vorhof der Heiden, nicht aber den eigentlichen Tempelbezirk betreten dürfen?

Der Hofbeamte versuchte gerade, den Text aus Jesaja 53 zu verstehen, wo von einem die Rede ist, der unschuldig stirbt. Philippus erklärte ihm: Das ist der Messias Jesus. Was bedeutete das praktisch für den Hofbeamten? Um diese Frage zu beantworten, musste Philippus ihn nur bitten, in seiner Jesajarolle ein paar Kapitel weiter zu drehen. Dort stand nämlich: "Denn so spricht der HERR: ,Den Eunuchen, die meine Sabbate bewahren und das erwählen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem Bund, denen gebe ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen, besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen werde ich ihnen geben, der nicht ausgelöscht werden soll.´" (Jes 56,4-5 EB)

Ich stelle mir vor, was diese Worte für diesen Suchenden bedeutet haben müssen. So etwas möchte jeder über sich hören. Das Gute ist - damals wie heute: In Jesus gelten diese Worte uns allen!

Dennis Meier

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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