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Andacht vom 18.06.2014:

[Der HERR] führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Psalm 23,3b

In einem gern gesungenen Lied heißt es: "Er führet mich! Das Herze singt; o Wort, das sel´ge Ruhe bringt. Was ich auch tu, wo ich auch bin, da führet Gottes Hand mich hin." (C. Ott, Wir loben Gott, Nr. 271) Glauben wir das, was wir da im Gottesdienst singen? Haben wir wirklich den Eindruck, dass Gott unser Leben führt bzw. bisher geführt hat?

In ein Navigationsgerät kann man auch Zwischenziele eingeben. Dann geht es nicht auf direktem Weg zum Ziel, sondern erst zu den Zwischenzielen. Ist das nicht mit unserem Leben vergleichbar? Manchmal haben wir die Gewissheit, dass wir uns auf dem direkten Weg zum Ziel befinden; aber es gibt auch Tage, da fühlen wir uns eher auf Abwegen und fragen uns: Werde ich von Gott geführt oder eher vom Gegenspieler Satan verführt?

Wie können wir überprüfen, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind? Wenn ein Schiff mitten auf dem Ozean ist, muss der Kapitän dem Kompass vertrauen. Uns steht das Wort Gottes als unfehlbarer moralischer Kompass zur Verfügung. Und das Gebet könnte man als eine "Funkverbindung" bezeichnen, durch die uns Gott in schwierigen Situationen Navigationshinweise gibt.

Ganz wichtig ist auch der Blick zurück. Manchmal erkennen wir erst im Nachhinein, wie Gott uns geführt hat. Es gab Situationen, in denen wir ganz falsch entschieden hätten, hätten wir uns nicht bewusst Gott anvertraut, der uns "um seines Namens willen" geführt hat, d. h. weil er voller Liebe und Barmherzigkeit ist (vgl. 2 Mo 34,6).

Diese Standortbestimmungen sind extrem wichtig. Jeder von uns braucht sie, um festzustellen, ob wir noch auf dem rechten Kurs sind. Wir wollen ja unbedingt das Ziel erreichen, darum nehmen wir die Führung Gottes ernst, legen Gott am Morgen den Tag vor, bitten ihn um Wegbegleitung und vertrauen uns ihm an. Gerade vor schwerwiegenden Entscheidungen können wir uns im Gebet bewusstmachen (wie es im Refrain des Liedes heißt): "Er führet mich, er führet mich, ja er, mein Vater, führet mich. Ihm treulich folgen will auch ich; denn er mein Vater, führet mich."

Wohl jedem, der auch die 3. Strophe des Liedes voller Überzeugung anstimmen kann: "An deiner Hand will gehn ich, Herr, nicht murren oder klagen mehr, mit meinem Los zufrieden sein; denn du, mein Gott, du führst mich fein."

Holger Hentschke

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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