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Andacht vom 02.07.2014:

Ich denke an die früheren Zeiten; ich sinne nach über all deine Taten und spreche von den Werken deiner Hände. Ich breite meine Hände aus zu dir, meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land. Psalm 143,5-6

"Früher war alles besser", denkt mancher - nicht nur, wenn ihm die Gegenwart trostlos erscheint. Vor allem ältere Menschen haben die Angewohnheit, die Vergangenheit zu verklären. Vielleicht hängt dies mit dem sogenannten Langzeitgedächtnis zusammen, da es im Laufe der Jahre abnimmt und die Einzelheiten oft nicht mehr erinnert werden.

Wie sehe ich mein Leben, wenn sich meine Träume nur noch mit dem beschäftigen, was war, und nicht länger mit dem, was einmal sein könnte? Soll man aus der Vergangenheit Hoffnung für die Zukunft beziehen? Oder muss man nicht als selbstverständlich zur Kenntnis nehmen, dass alles um uns her dem Wandel unterworfen ist?

David zeigte, wie aus der Vergangenheit Hoffnung für die Zukunft erwächst. Darin ist er heutigen Gläubigen ein Vorbild. Er kannte die schwierigen Situationen des Lebens. Seine Psalmen enthalten auch Klagen, vielleicht angetrieben von der Sehnsucht: "Ach, könnte es doch wieder so sein wie in früheren Zeiten!" Doch wenn David sich an Vergangenes erinnerte, entfloh er nicht der Gegenwart. Er dachte über die Taten Gottes nach und über die Werke seiner Hände. Er breitete aber auch seine eigenen Hände im Gebet zu Gott aus, um sich von ihm beschenken und seinen seelischen Durst vom Schöpfer stillen zu lassen.

Das passiert nicht automatisch, es ist ein Willensakt - für David nicht weniger als für uns heute. Ob wir abends einen Tagesrückblick halten oder am Geburtstag das zurückliegende Jahr betrachten

- wir brauchen sie, die Erinnerung an Gottes Güte in unserem Leben. Nicht weil früher alles besser war, sondern weil früher derselbe Gott an unserer Seite stand, der heute noch immer da ist und auch morgen mich begleiten will.

Hoffnung aus der Vergangenheit für die Zukunft? Ja, wenn die Quelle dieser Hoffnung der Vater im Himmel ist und das Ziel dieser Hoffnung Jesus Christus ist, der wiederkommende Herr. Dann muss unser Herz nicht in Angst bleiben, und die Dürre muss nicht unsere Lebensenergie aufsaugen.

Wohl dem, der wie David sagen kann: "Ich sehne mich nach dir, wie dürres Land nach Regen dürstet." (V. 6 NLB)

Albrecht Höschele

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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