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Andacht vom 13.07.2014:

Einige haben sich angewöhnt, den Gemeindeversammlungen fernzubleiben. Das ist nicht gut; vielmehr sollt ihr einander Mut machen. Und das umso mehr, als ihr doch merken müsst, dass der Tag näher rückt, an dem der Herr kommt. Hebräer 10,25 (Gute Nachricht Bibel)

Laut FOCUS besuchten 2009 in der Bundesrepublik rund 13 Prozent der katholischen und 4 Prozent der evangelischen Christen die wöchentlichen Gottesdienste. Wie steht es mit uns?

Von den dreitausend zu Pfingsten Getauften berichtete Lukas: "Sie aber blieben beständig ... in der Gemeinschaft." (Apg 2,42) Unser Andachtstext lässt erkennen, dass schon drei Jahrzehnte später bei einigen Christen Ermüdungserscheinungen aufgetreten waren, vielleicht auch im Zusammenhang mit dem Ausbleiben der erhofften Wiederkunft des Herrn.

Warum ist das Bleiben in der Gemeinschaft so wichtig? Paulus erklärte: Die Gemeinde ist der Leib Christi, ein Organismus, dessen Glieder miteinander verbunden sind und sich gegenseitig unterstützen. Jedes Glied des Leibes braucht die anderen Glieder und wird zugleich von den anderen gebraucht (1 Kor 12,12-27; Eph 4,15-16). Eine Trennung von diesem Leib führt zwangsläufig zum Absterben.

"Kann man als Christ Einzelgänger sein? Dann wäre man wie ein Soldat ohne Armee, ein Schüler, der die Schule nicht besucht, ein Kaufmann ohne Kunden, ein Matrose ohne Schiff, eine Biene ohne Bienenkorb, ein Autor ohne Leser oder ein Fußballspieler ohne Mannschaft." So schrieb ein unbekannter Autor.

In einem Lied von Manfred Siebald heißt es: "Gut, dass wir einander haben, gut, dass wir einander sehn, Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem Wege gehn. Gut, dass wir nicht uns nur haben, dass der Kreis sich niemals schließt und dass Gott, von dem wir reden, hier in unserer Mitte ist." (Leben aus der Quelle, Nr. 249)

Wir sollten uns immer wieder dankbar daran erinnern, wer unseren Glauben gefördert hat, uns bewusstmachen, was uns die Gemeinde bedeutet und auch, was wir der Gemeinde bedeuten. Der Schweizer Arzt Paul Tournier brachte es auf den Punkt: "Es gibt zwei Dinge, die wir nicht allein tun können: das eine ist, verheiratet zu sein, und das andere, Christ zu sein."

Joachim Hildebrandt

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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