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Andacht vom 25.07.2014:

Die Furcht des HERRN hasst das Arge; Hoffart und Hochmut, bösem Wandel und falschen Lippen bin ich [daher] feind. Sprüche 8,13

Das Wort "Hoffart" ist längst aus der Mode gekommen, die damit bezeichnete Sache aber nicht. Denn damit sind Dünkel, Stolz und Eingebildetsein gemeint. Leute, die so "gestrickt" sind, gefallen sich in eitlen Posen - erst recht, wenn sie meinen, dass ihre hart erkämpfte Position sie dazu berechtige. Diese armseligen Leute umgeben sich gern mit Jasagern und erwarten von jedem Unterwürfigkeit.

Ein Druckereibesitzer, der wegen eines Auftrags bei einem hohen Herrn vorstellig wurde, musste sich mitten im Gespräch den verbalen Rüffel gefallen lassen: "Warum grinsen Sie die ganze Zeit? " Er grinste gar nicht, sondern war ein von Natur aus freundlicher Mensch und redete nur ganz unbefangen mit dem Chef der Firma. Der aber konnte das nicht ertragen, weil er es gewohnt war, von jedem nur Schmeicheleien oder Demutsgesten zu erhalten. So ein stolzer, eingebildeter Mensch ist eigentlich zu bedauern, denn er maßt sich eine Herrschaft an, die ihm überhaupt nicht zusteht.

Wenn auch nicht immer so krass wie in dem geschilderten Fall, versucht die Hoffart allerdings in jedem Menschen Platz zu finden - bei der Hausfrau in der Küche, dem Lehrer im Klassenzimmer, dem Abteilungsleiter im Büro, dem sich demütig gebenden Bruder in einem kirchlichen Leitungsamt ... Ja, wo eigentlich nicht? Geben wir der Hoffart Raum?

Was geschieht, wenn ich zu stolz bin, meine erhaltenen Gaben zu vervollkommnen? Was geht in mir vor, wenn ich mich meiner Leistungen rühme oder meine, alles besser zu wissen? Wenn ich immer Recht behalten will oder wenn ich mich weigere, einem Anderen seine Fehler zu vergeben? Und welche Folgen hat es, wenn ich stur mein eigener Herr bleiben und mich nicht der Majestät Gottes unterordnen will?

Mit der Hoffart fing die erste Sünde in Luzifer an, die ihn zum Satan machte, und mit Eigenmächtigkeit auch bei den ersten Menschen. Alles Eingebildetsein und aller Dünkel sind Gott ein Gräuel. Deshalb steht in der Heiligen Schrift: "Der HERR wird das Haus der Hoffärtigen einreißen." (Spr 15,25) Und Petrus mahnt uns: "Haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade." (1 Ptr 5,5)

Josef Butscher

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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