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Andacht vom 30.07.2014:

[Die Samariterin] entgegnete: "Ja, ich weiß, dass einmal der Messias kommen soll. Er wird uns schon alles erklären." Johannes 4,25 (Hoffnung für alle)

Es ist schon erstaunlich, was die Menschen alles von dem kommenden Messias erwartet haben. Hier ist es eine samaritische Frau, die eigentlich nur Wasser vom Brunnen holen wollte. Ungewöhnlich, dass dort ein Jude Rast macht; aber er wird sie nicht ansprechen, weil Juden normalerweise zu Samaritern Abstand halten. Doch dieser Fremde setzt sich über alle Vorurteile hinweg und bittet sie um Wasser (Joh 4,7). Sie ist überrascht, überhaupt angesprochen zu werden, mehr noch darüber, dass der offensichtlich müde und erschöpfte Mann ihr etwas anzubieten hat. Dass Gott ihr etwas geben will, hat ihr noch keiner gesagt. Bisher hat sie sich immer genommen, was sie haben wollte, aber nach einigen Einwänden und Bedenken entschließt sie sich, das Angebot anzunehmen, das ihren Durst stillen und den ständigen Weg zum Brunnen überflüssig machen könnte (V. 15).

Nun folgt die Aufforderung, ihren Mann zu holen. Sie wird rot: "Ich bin nicht verheiratet." (V. 17 Hfa) Der Fremde scheint auch darüber informiert zu sein: "Fünfmal warst du verheiratet, und der, mit dem du jetzt zusammenlebst, ist nicht dein Mann." (V. 18 Hfa) Sie überbrückt die peinliche Situation. "Ich sehe, dass du ein Prophet bist." Da hat sie gleich die Frage, wo der richtige Ort sei, um Gott anzubeten. Der Mann hat auch darauf eine Antwort: Man könne Gott überall anbeten, wichtig sei allein, dass Menschen von Gottes Geist und seiner Wahrheit erfüllt sind (V. 19-24).

Sie verschiebt alle noch offenen Fragen auf die Zukunft: "Ja, ich weiß, dass einmal der Messias kommen wird. Der wird uns schon alles erklären." Was soll Jesus, der hier die Gelegenheit wahrgenommen hat, mit der Frau ins Gespräch zu kommen, darauf antworten? Hier ist ein Mensch, der auf den Advent, die Ankunft des Messias wartet, der gewiss alle offenen Fragen ihres Lebens beantworten wird.

Fast meine ich, dass Jesus, der eben noch müde und durstig war, sich aufrichtet, die Hände ausbreitet und der Frau lächelnd ins Gesicht schaut: "Ich bin´s, der mit dir redet." (V. 26) Und die Frau vertraut auch diesen Worten und ist fest überzeugt, hier am Brunnen dem Messias begegnet zu sein, der mit ihr über ihr Leben gesprochen hat, ohne ihr Vorwürfe zu machen.

Johannes Fiedler

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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