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Andacht vom 05.08.2014:

[Josef sprach zu seinen Brüdern:] "Nicht ihr habt mich hierher gebracht, sondern Gott. Er hat es so gefügt, dass ich die rechte Hand des Pharaos geworden bin ..." 1. Mose 45,8 (Gute Nachricht Bibel)

"Gott hat es so gefügt" - mit diesem kurzen Satz tröstete Josef seine Brüder, als er sich ihnen zu erkennen gab. Sie waren nämlich völlig fassungslos (1 Mo 45,3). Nachdem sie ihn aus Hass in die Sklaverei verkauft hatten, glaubten sie fest, den "Träumer" für immer los zu sein. Vielleicht dachten sie auch, er sei nicht mehr am Leben. Aber Gott hatte für Josef eine besondere Aufgabe: Er brachte ihn vor seinen Brüdern nach Ägypten, um viele Menschen vor dem Hungertod zu bewahren.

Schon im Hause des Hof beamten Potifar erlebten beide - Josef und sein Herr -, dass Gott durch diesen Sklaven am Wirken war: "Weil der Ägypter sah, dass Gott Josef beistand und ihm alles gelingen ließ, fand Josef seine Gunst. Er machte ihn zu seinem persönlichen Diener, übergab ihm sogar die Aufsicht über sein Hauswesen und vertraute ihm die Verwaltung seines ganzen Besitzes an. Von diesem Zeitpunkt an lag der Segen Gottes auf Potifar; Josef zuliebe ließ Gott im Haus und auf den Feldern alles gedeihen." (1 Mo 39,3-5 GNB)

Josef ließ sich von Gott zur bestimmten Zeit und am bestimmten Ort in die Geschehnisse und in seinen Plan einordnen. Als Pharao den Traum mit den Hinweisen auf die bevorstehende Hungersnot hatte, war der Zeitpunkt für den "Auftritt" des inzwischen 30-jährigen Josefs gekommen. Nach der Auslegung des Traumes bekannte der Pharao: "In diesem Mann ist der Geist Gottes. So einen finden wir nicht noch einmal." (1 Mo 41,38 GNB) Dann machte er Josef zu seiner rechten Hand.

Josef nimmt in der biblischen Geschichte eine besondere Stellung ein. Die Art und Weise, wie er sich von Gott führen und gebrauchen ließ, seine Bescheidenheit, seine Dienst- und Vergebungsbereitschaft - das alles und noch viel mehr machen ihn zu einem Vorbild im Umgang mit den Wechselfällen des Lebens und auch mit Neidern.

Wer sich der Liebe und Führung Gottes in seinem Leben sicher ist, wird selbst im Leid, das ihm Menschen zufügen, einen von Gott zugelassenen Baustein für die Bildung seines Charakters und zur Vorbereitung auf spätere Aufgaben erkennen. Denn nicht Menschen haben das letzte Wort, sondern Gott hat es. Welch ermutigender Gedanke!

Adam Schiller

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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