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Andacht vom 12.08.2014:

Sogar die Vögel dürfen bei dir wohnen; die Schwalben bauen ihr Nest bei deinen Altären und ziehen dort ihre Jungen auf, HERR, du Herrscher der Welt. Psalm 84,4 (Gute Nachricht Bibel)

Schon seit einiger Zeit erinnerte mich die Tankanzeige daran, dass der Sprit zur Neige ging. Als ich an der nächsten Tankstelle Diesel tankte, lenkte Vogelgezwitscher meinen Blick nach oben. Auf den Leuchten der Tankstelle hatten mehrere Schwalbenfamilien ihre Nester gebaut. Eine Familie probte den ersten Ausflug der jungen Generation.

Schwalben sind selten geworden; denn nicht überall sind sie beliebt. Der Nestbau und das Leben der Vögel hinterlassen Rückstände, die nicht jeden Hausbesitzer erfreuen. Aus diesem Grunde versuchen einige, mit Drahtkonstruktionen dem Nestbau zu wehren.

Der Tempel in Jerusalem bot mit seinen Hallen, Säulen und Dachüberständen den Schwalben die idealen Voraussetzungen für einen Nestbau. Mit jedem Opfertier kam auch ein kleiner Schwarm Fliegen und anderer Insekten in den Tempel. Die natürlichen Feinde der Vögel fanden hier keinen Lebensraum, und so ließ es sich als Schwalbenfamilie im Hause Gottes herrlich leben. Die Besucher des Tempels freuten sich an den Kreaturen, und die Gedanken wurden zum gemeinsamen Schöpfer gelenkt.

Gott bietet seinen Geschöpfen Heimat und Geborgenheit. Er ist tier- und familienfreundlich, auch in heutiger Zeit, in der Tiere (außer als Schlachttiere) und die Familie nicht mehr allzu viel zählen.

Gott freut sich, wenn wir in seine Nähe kommen und dauerhaft bei ihm Wohnung nehmen. Alles, was wir wirklich zum Leben brauchen, hält er für uns bereit. Selbst wenn wir in seinen "heiligen Hallen" unsere schmutzigen Spuren hinterlassen, hält ihn das nicht davon ab, uns willkommen zu heißen. Sogar dafür hat er eine Lösung bereit: Das Blut seines Sohnes reinigt uns von unserer Schuld.

Heute gibt es für Christen keinen irdischen Tempel, doch laut dem Neuen Testament ist die Gemeinde ein Tempel Gottes (Eph 2,19-22). Damit schließt uns Gott bei der Aufgabe mit ein, unsere Mitmenschen auf- und anzunehmen. Die Heimat und Geborgenheit, die sie brauchen, sollen sie bei uns finden. Wir sollen ein offenes Herz für Ihre Bedürfnisse haben.

Vielleicht lässt dir Gott heute einen Menschen über den Weg laufen, der dich braucht. Wenn du dich seiner annimmst, wird Gott dadurch geehrt.

Albrecht Förster

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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