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Andacht vom 07.09.2014:

Wenn du eine Opfergabe zum Altar bringst und dir fällt plötzlich ein, dass dein Bruder dir etwas vorzuwerfen hat, dann lass dein Opfer am Altar zurück, geh zu deinem Bruder und versöhne dich mit ihm. Erst danach bring Gott dein Opfer dar. Matthäus 5,23-24 (Hoffnung für alle)

"Keiner ist wie du! Niemand sonst berührt mein Herz so wie du ...", lautet eines der in Adventgemeinden gern gesungenen Lobpreislieder (Leben aus der Quelle, Nr. 40). Es ist wunderbar, wenn wir so eine enge und frohmachende Beziehung zu Gott im Lied zum Ausdruck bringen! Das ist auch eine Möglichkeit, ihm etwas von dem zurückzugeben, womit er uns beschenkt hat. Sicher freut er sich darüber, wenn wir ihm von ganzem Herzen sagen, wie wunderbar er ist, und ihm danken für seine Hilfe, seine Liebe und Gnade, seine Führung. Vielleicht ist diese Art der Anbetung in der Vergangenheit manchmal zu kurz gekommen.

Andererseits ist die Frage berechtigt, wie ernst wir es meinen, wenn wir so singen. Man kann sich leicht von der Begeisterung Anderer mitreißen lassen und dabei vergessen, was Gott uns durch sein Wort sagt. An verschiedenen Stellen der Bibel erfahren wir beispielsweise, wie tief ihn Heuchelei und Halbherzigkeit betrüben. Deshalb gibt uns Jesus in unserem Andachtstext den Rat, unsere Beziehungen zu anderen Menschen ins Reine zu bringen, bevor wir Gott im Gottesdienst loben oder ihm wie auch immer geartete "Gaben" bringen.

Manchmal sind Mitgläubige, die sich lange und intensiv für die Gemeinde eingesetzt haben, entmutigt und enttäuscht (oder bleiben sogar weg), weil eine versöhnende Aussprache nie zustande gekommen ist. Das ist für das Verständnis des Evangeliums als eine frohe Botschaft kontraproduktiv.

Was uns Jesus sagt, lässt sich so übertragen: Wenn du Gott Lobpreis widmest, aber nicht für eigenes Unrecht um Vergebung bittest oder einem Bruder oder einer Schwester im Glauben in ihrer Not oder Trauer kein Ohr schenkst, dann hat Gott an deinem Lobpreis keine Freude (vgl. Amos 5,21-25).

Ich will mich prüfen, ob das, was ich sage und singe, mit dem übereinstimmt, was ich tue. Gott sehnt sich danach, dass unsere Anbetung unser gesamtes Leben durchzieht.

Albrecht Höschele

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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