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Andacht vom 21.12.2005:

Geschenkt und dennoch kostbar

Wie sehr Gott uns liebt, beweist er uns damit, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren. Römer 5,8 (Die Gute Nachricht, rev.)

Vor einigen Jahren mussten die Mitglieder des Stadtrats von Amsterdam darüber entscheiden, was mit dem großen Tannenbaum passieren sollte, den ihnen die norwegische Stadt Trondheim geschenkt hatte. Der Baum wurde für zu dürr befunden und sollte weggeworfen werden. Dann kamen Bedenken auf, schließlich handelte es sich bei dem Tannenbaum um ein Geschenk. Die Stadträte ließen vorsichtig beim norwegischen Konsul anfragen, ob man den Baum wirklich beseitigen könne, ohne einen Skandal zu riskieren oder die Stadtväter von Trondheim zu brüskieren. Der Konsul teilte mit, er sei einverstanden, auch er fände den Tannenbaum äußerst hässlich.

Ein Geschenk wegwerfen, das ist ein heikles Thema. Wenn nun jemand tatsächlich noch mal nach diesem Geschenk fragt? Womöglich peinlicherweise gerade derjenige, der es geschenkt hat? Nein, Geschenke wirft man nicht weg - so etwas tut man einfach nicht. Wirklich nicht?

Von Gott werden uns viele Geschenke angeboten. Haben wir immer den richtigen Blick, um sie zu erkennen? Er beschenkt ja nicht zu den üblichen Anlässen, zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Seine Geschenke sind nicht in buntes Papier eingepackt oder mit großer Schleife verziert.

Gottes Geschenke gelten allen Menschen und zu jeder Zeit. Er schenkt uns seine Liebe. Er hat seinen Sohn Jesus Christus, der ohne Sünde war, für unsere Sünden sterben lassen. So kann und will er uns ewiges Leben schenken.

Die Aufzählung der Geschenke Gottes könnte noch endlos weiter fortgesetzt werden. Die entscheidende Frage ist und bleibt dabei, ob wir erkennen, welche Geschenke Gott uns macht - auch heute. Wenn wir sie erkennen, sind wir hoffentlich auch bereit, sie anzunehmen, damit sie ihre Wirkung in unserem Leben voll entfalten können. Sie wegzuwerfen wäre ein lebensbedrohlicher Verlust, denn Gottes Geschenke sind alles andere als "dürr" oder "hässlich".

Sandra C. Wieschollek

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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