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Andacht vom 31.03.2006:

Vertrauen ist gut - nur auf wen, ist die Frage?

Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist. Jeremia 17,7

Zuversichtlich sein - das ist ein hoffnungsstarker Ausdruck! Wir möchten gern in einer Welt leben, in der nichts die Harmonie stört: kein hartes Wort, keine Lieblosigkeit, kein Streit, kein Unglück. Auch frühere Generationen sehnten sich danach, von Kummer und Leid verschont zu bleiben. Aber die Welt, in der wir leben, ist längst kein Paradies mehr. Um uns ist nichts vollkommen, auch wir sind es nicht. Damit müssen wir leben; damit müssen wir uns auseinander setzen, das ist unsere Wirklichkeit. Wir müssen sie annehmen, ob sie uns gefällt oder nicht.

Da ist die Familie, der Freundes- und Bekanntenkreis; da sind die Menschen in der Gemeinde, mit denen wir uns im Glauben verbunden fühlen, und auch die Nachbarn und unsere "Mitmenschen". Sie alle bilden in ihrer Vielfalt die Gesellschaft. So gern sich viele mit einer Zuschauerrolle begnügen würden: In dieser Gesellschaft hat jeder von uns Aufgaben und Pflichten, eine Verantwortung, aus der wir uns nicht einfach davonstehlen können. Wie gut wir die uns gestellten Herausforderungen bewältigen, hängt wesentlich davon ab, welche Einstellung wir zum Leben haben, woran wir uns orientieren.

Wir können viel dazu beitragen, dass sich um uns Zuversicht ausbreitet, dass die positiven Dinge aufleuchten und verstärkt werden und dass erkennbar wird, wie sehr wir Vertrauen in die Zukunft investieren, weil wir davon überzeugt sind, dass Gott sie für uns gestaltet. Die Schöpfung ist sein Werk und er wird einmal alles neu schaffen (Offb 21,5). Das lässt uns zuversichtlich sein, das hilft uns, vertrauensvoll zu leben und immer wieder Aufgaben anzupacken.

Jeremia beschreibt in bildhafter Sprache den Menschen, der seine Zuversicht aus der Beziehung zu Gott schöpft: "Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte." (Vers 8)

Edwin Steinhardt

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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