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Andacht vom 04.09.2006:

Unsere Zugehörigkeit

Christus ist gekommen und hat seine Friedensbotschaft allen gebracht, die fern von Gott lebten, und allen, die nahe bei ihm waren. Durch Christus dürfen jetzt alle, Juden wie Heiden, vereint in einem Geist, zu Gott, dem Vater, kommen. So seid ihr nicht länger Fremde und Heimatlose; ihr gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes, ja sogar zu seiner Familie. Epheser 2,17-19 (Hoffnung für alle)

Deutliche Worte. Und so einleuchtend - solange sie sich mit unseren Vorstellungen von Gemeinde und Gemeindezugehörigkeit decken.

Was ist das für eine Botschaft, von der Paulus hier spricht? Christus ist gekommen, um uns zu sagen, dass Gott Frieden gemacht hat. War das nötig?

Ja, sehr sogar! Wer genau hinsieht, wird entdecken, dass die meisten Probleme in dieser Welt und im Leben des Einzelnen aus dem Unfrieden mit Gott entstehen. Das hat man übrigens schon immer gewusst, zumindest gespürt, denn Religion ist im Grunde nichts anderes als der Versuch, Frieden mit Gott zu machen. Allerdings in der falschen Richtung: von unten nach oben.

Christus hat gesagt: Frieden mit Gott ist möglich, aber nicht weil ihr das wollt, sondern weil er das will und alles dafür getan hat. Frieden mit Gott lässt sich nicht kaufen und auch nicht verdienen, sondern nur dankbar annehmen. Doch das ist nicht alles. Paulus sagt auch, mit wem Gott Frieden gemacht hat: mit allen, die "fern von ihm lebten", und mit denen, die "nahe bei ihm waren". Keine Frage, Gottes Haus steht für alle offen!

Da frage ich mich allerdings, ob seine "Familie" - konkret: meine Gemeinde - auch für alle offen ist. In der Theorie gewiss, aber auch in der Praxis?

Ein Afroamerikaner wollte Mitglied in einer New Yorker Gemeinde werden. Der Pfarrer reagierte darauf ziemlich reserviert: "Da bin ich nicht sicher, Mr. Jones, ob das unseren Gemeindegliedern recht sein würde. Ich schlage vor, Sie gehen erst mal nach Hause und beten darüber und warten ab, was der Allmächtige dazu sagt."

Einige Tage später kam Mr. Jones wieder. Er sagte: "Herr Pfarrer, ich habe ihren Rat befolgt. Ich sprach mit dem Allmächtigen über die Sache und er sagte zu mir: ,Mr. Jones, bedenke, dass es sich um eine sehr exklusive Kirche handelt. Du wirst wahrscheinlich nicht hineinkommen. Ich selbst versuche das schon seit vielen Jahren, aber bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen.'"

Günther Hampel

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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