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Andacht vom 30.04.2008:

Verbrauch egal, Preis egal - einfach volltanken!

Alles, was ihr tut, soll von Liebe bestimmt sein. 1. Korinther 16,14

Wer hätte gedacht, dass Gott mich bei der Hochzeit meiner Cousine mit diesem Wort so anrühren würde? Ich saß in der kleinen Kapelle, hatte das Programm der Trauung von mir und "lauschte" den Worten des evangelischen Pastors, der zu diesem Vers predigte.

Zunächst fand ich, dass das Ganze noch recht "einfach" klingt: Zwei Menschen lernen sich kennen, lieben sich und heiraten. Sie beschließen, ein Leben lang füreinander da zu sein und sich stets (oder zumindest "meistens") in Liebe zu begegnen. Na ja, wenn man sich wirklich liebt, kann das doch keine unlösbare Aufgabe sein. Oder?

Oder! Was aber, wenn einer der Partner plötzlich arbeitslos wird - dauerhaft arbeitslos? Oder wenn beide ...? Wenn einer der Partner schwer erkrankt? Wenn ein behindertes Kind auf die Welt kommt? Oder, oder? Vieles kann das Gemüt eines Menschen dauerhaft verändern. Wie sieht es mit der Liebe aus, wenn der Mann, die Frau plötzlich ständig frustriert oder gereizt ist? Wenn einer von beiden dauerhaft depressiv wird? Wird die Liebe auch solche Phasen durchstehen? Da scheint mir unser Andachtswort plötzlich gar nicht mehr so einfach, und meine ersten Gedanken dazu, kommen mir vor wie "jugendlicher Leichtsinn".

Instinktiv regt sich nun aber auch leichte Wut in mir - Wut gegen Gott: Wie kann so etwas in der Bibel stehen? Was verlangt er da? "Alles" soll von Liebe bestimmt sein?

Ruhig durchatmen! Das kann so nicht stimmen. Irgend etwas habe ich übersehen. Und plötzlich wird mir die tiefere Bedeutung dessen bewusst, was der Pastor dort vorne erzählt: Gott "fordert" nicht nur, er bietet auch gleichzeitig seine Hilfe an. Wie er das macht?

Stellen wir uns ein Auto vor: Mit diesem können wir so lange fahren, wie wir Sprit haben. Dann müssen wir entweder tanken, schieben oder das Auto stehen lassen. Fahren wir viel, müssen wir zwangsläufig auch viel tanken. - Und stellen wir uns nun vor, dass wir das Auto sind, die Liebe der Sprit und Gott die Tankstelle. Mit einem Unterschied: Mit unserer "Tankstelle" sind wir immer und überall verbunden; außerdem verteilt sie ihren "Sprit" kostenlos! Unser Tank braucht sich also nie zu leeren. Ist das nicht genial!

Mit einer festen Verbindung zu Gott und seiner Liebe hat somit nicht nur eine Ehe gute Chancen, sondern auch andere zwischenmenschliche Beziehungen. - Wobei Gott sicher versteht, wenn ich nicht jeden Ort dieser Erde "anfahre".

Sonja Lobitz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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