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Andacht vom 03.02.2011:

Dann wird der König antworten: Ich versichere euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan. Matthäus 25,40 (Gute Nachricht Bibel)

Dann wird der König antworten: Ich versichere euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan. Matthäus 25,40 (Gute Nachricht Bibel)

Als Personalsachbearbeiter habe ich mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun. Manchen begegne ich mit Herzlichkeit, Offenheit und Freundlichkeit, anderen wiederum mit Misstrauen, übertriebener Distanz oder gar latenter Unfreundlichkeit. Nicht selten übernehme ich sogar die Meinung anderer Personen über bestimmte Menschen. Und manchmal versuche ich Menschen sogar zu meiden oder ihnen nonverbal zu signalisieren, dass ich nichts mit ihnen zu tun haben möchte.

Als ich den heutigen Andachtstext las und auf mich wirken ließ, wurde mir bewusst, dass sich an meiner Einstellung und meinen Verhaltensweisen etwas grundlegend ändern muss. So wie ich bestimmten Menschen begegne, begegne ich letztlich auch Jesus Christus, der schon so viel für mich getan hat - und dafür schäme ich mich. Um Jesu Leben und Handeln richtig zu begreifen und zu verstehen, möchte ich auch den Menschen respektvoll und unvoreingenommen begegnen, die ich nicht kenne oder die mir nicht liegen. Jeder Mensch hat seine Geschichte, seine Herkunft und ist geprägt von seinen Erfahrungen. Niemand ist absolut perfekt oder durch und durch böse.

Wenn ich in Düsseldorf in der Fußgängerzone an einem Bettler vorübergehe, tut er mir leid. Ich weiß nicht, warum und wie er in diese missliche Lage geraten ist, und es ist sogar möglich, dass er sie selbst verschuldet hat. Trotz allem hat er meinen Respekt verdient und wenn ich ihm ein wenig Geld gebe, wünsche ich mir ein Gefühl der Selbstverständlichkeit und kein arrogantes "von oben herab"-Gefühl.

Was wäre, wenn Jesus uns auch so von oben herab anschauen oder so distanziert und ablehnend behandeln würde, wie wir es manchmal bei anderen Menschen tun, ob bewusst oder unbewusst, ob bei dem Bettler auf der Straße, dem Nachbarn, Arbeitskollegen oder Vorgesetzten? Wo würden wir früher oder später landen? Im schlimmsten Fall womöglich in der gleichen Situation wie der Bettler in der Fußgängerzone.

René Seiffert

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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