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Andacht vom 22.03.2011:

Gott hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben. Römer 8,32

John Griffith war Bahnwärter an einer Zugbrücke am Mississippi. Wenn die Schiffe unter der Brücke durchfahren wollten, musste die Brücke geöffnet sein. Wenn ein Zug darüber fahren wollte, musste sie geschlossen sein. Eines Tages nahm Griffith seinen achtjährigen Sohn mit zur Arbeit. Die Brücke war gerade oben und er aß sein Abendbrot im Stellwerk. Plötzlich kam telefonisch die Information, dass ein Zug außerplanmäßig umgeleitet werden musste und in wenigen Minuten die Brücke passieren sollte.

Von seinem Kontrollhäuschen aus wollte Griffith gerade den Schalter betätigen, als er mit Entsetzen feststellte, dass sein Sohn an dem Brückengetriebe hochgeklettert war und mit seinem Fuß in einem Zahnrad feststeckte. In der Ferne konnte er schon die Dampfwolke des Zuges sehen. Sein Herz raste. Er schrie laut auf und suchte verzweifelt nach einem Rettungsplan. Aber es blieb keine Zeit mehr - der Zug kam immer näher. Sein einziger Sohn war eingeklemmt und in dem Zug saßen über 400 Passagiere. Er vergrub sein Gesicht in seinen Armen und drückte den Schalter, um die Brücke nach unten zu bringen.

Als er seinen Kopf hob, schaute er mit Tränen durch die hell erleuchteten Abteilfenster der Waggons in die Gesichter der vorbeifahrenden Passagiere im Zug. Keiner schaute zu ihm hoch. Griffith schrie: "Ich habe gerade meine Sohn für euch geopfert!" Doch keiner der Passagiere hatte die geringste Ahnung davon, was an der Brücke gerade geschehen war (nach einer wahren Begebenheit).

Jesu Tod am Kreuz war kein tragischer Unfall, sondern Teil des Erlösungsplanes, den Gott vor Erschaffung der Welt gelegt hatte. Aber dennoch muss es dem Vater im Himmel große innere Qual bereitet haben, als er seinem Sohn alle unsere Sünden auferlegte. "Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn", schrieb Jesaja (53,6b Hfa). Und das bedeutete das qualvolle Ende seines Sohnes, das in Psalm 68,21 prophetisch so beschrieben wird: "Die Schmach bricht mir das Herz, ich bin zutiefst verwundet. Ich habe auf Mitgefühl gewartet, doch niemand hat es mir erwiesen. Ich habe einen gesucht, der mich tröstet, und keinen Einzigen gefunden." (GNB) Im Bewusstsein dessen, was ihn erwartet, ist Jesus dennoch ans Kreuz gegangen. Ihm sei auf ewig Dank!

Carsten Hagemann

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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