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Andacht vom 11.12.2011:

In ihrer Synagoge [war] ein Mensch, besessen von einem unreinen Geist; der schrie: Was willst du von uns, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, uns zu vernichten. Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! Markus 1,23-25

Diese Begebenheit fand an einem Sabbat statt - also an Gottes Ruhetag wie heute -, als Jesus in einer Synagoge predigte (Mk 1,21). Satan schien dies für eine gute Gelegenheit zu halten, es auf eine erneute Auseinandersetzung mit Christus ankommen zu lassen, doch er zog den Kürzeren. Er war nicht in der Lage, seine Herrschaft über einen Menschen zu behalten, wenn Jesus ihn davon befreien wollte. Das ist eine gute Nachricht, sehr passend für den Sabbat.

Bemerkenswert ist, dass der Dämon sich über die wahre Identität Jesu völlig im Klaren war. Dieser Wanderprediger aus Nazareth war "der Heilige Gottes", der von Gott gesandte Erlöser - kein Geringerer als der Sohn Gottes, wie andere Dämonen später bekannten (siehe Mk 5,7.8). Doch Jesus wollte nicht, dass seine Identität auf diese Weise bekannt gemacht wurde, denn in mindestens einem Punkt irrte der Dämon gewaltig: Der Sohn Gottes war nicht gekommen, irgend]'emanden zu vernichten, sondern um Menschen zu heilen und für die Ewigkeit zu retten (siehe Lk 19,10).

Diese Rettung ist einerseits eine Erlösung von der Schuld, die wir vor Gott und den Mitmenschen haben, andererseits aber auch eine Befreiung von der Macht Satans und der Sünde. Beides ist untrennbar miteinander verbunden. Jesus kann nicht mein Erlöser von Schuld und Sünde sein, wenn er nicht auch mein Herr und Meister geworden ist.

An diesem Punkt bekommt die obige Begebenheit auch für uns besondere Bedeutung. Auch an diesem Sabbat stellen sich uns die Fragen: Wer ist unser Herr? Haben wir uns durch Christus von der Herrschaft Satans und sündiger Gewohnheiten befreien lassen? (In Johannes 8,36 hat er versprochen, das zu tun.) Ist Christus unser Herr geworden, dem wir folgen und gehorchen? (Lk 6,46)

Dann haben wir heute einen guten Grund, uns zu freuen und fröhlich zu sein. Wir können unseren Herrn heute verehren, ihm danken und ihn anbeten - und das nicht nur allein oder mit unserer Familie, sondern gemeinsam im Gottesdienst. Mögen wir auch heute erneut Jesu befreiende Macht und seine tröstende Gegenwart erfahren.

Werner E. Lange

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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