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Verfasser: Pierre Intering
Erschienen in:602

Das tödliche Virus

Über die Vogelgrippe und andere "Seuchen"

? 2006 JupiterImages Corporation
Die heimtückischen Killer tauchen plötzlich auf und schlagen unbarmherzig zu. Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf Alter, Geschlecht oder sozialen Status. Es kann alle treffen. Seit Jahren arbeiten Politiker und Experten aus aller Herren Länder an Strategien, wie sie der tödlichen Gefahr, dem heimtückischen Virus der Vogelgrippe, wirkungsvoll begegnen können.

Seit Wochen bewegen die Schlagzeilen unsere Gemüter. Fachleute und verantwortliche Minister schwanken in ihrer Informationspolitik. Sollen sie die Bevölkerung warnen oder beruhigen? Panik wäre genauso wenig hilfreich wie Untätigkeit. Schließlich kann heute jede Meldung ungeahnte Folgen für den immer sensibler reagierenden Wirtschaftsmarkt auslösen. Nicht ohne Grund verspeisten die höchsten Politiker vor laufenden Kameras demonstrativ das unbedenklich eingestufte Geflügelfleisch. Die Pflicht verlangt ihre Zuversicht und ihren Optimismus. Ob sie diese hinter verschlossenen Türen an den Tag legen, darf bezweifelt werden.

Ängste

Die Angst vor einem Vogelgrippe-Virus ist nicht neu. Es gab in den letzten Jahren immer wieder Warnungen, die nun durch die aktuellen Ereignisse einen vorläufigen Höhepunkt erreichen. Dank der modernen Massenmedien lässt sich kaum noch ein Ereignis verheimlichen. Die ganze Welt erfährt innerhalb weniger Stunden, wo überall infiziertes Geflügel gefunden wird. Den Bericht über einen Stau, den ein toter Schwan auf der Wiener Nordbrücke verursachte, bekommt man als Zugabe.

Die Ängste der Spezialisten beziehen sich auf die mögliche Veränderung der gefährlichen "Keime". Schließlich gab es schon einige Todesfälle. Viren verändern sich sehr schnell und sind unberechenbar. Ein heute erzeugtes Gegenmittel kann schon in wenigen Monaten völlig wirkungslos sein. Daher sind die Ängste vor einer Pandemie nicht unbegründet.

Hinter den Kulissen bereiten sich Organisationen, Konzerne und Länder auf den virologischen Supergau vor - dieser tritt dann ein, wenn sich die Erreger von Mensch zu Mensch übertragen lassen. Die WHO geht in einem solchen Fall davon aus, dass jeder vierte Europäer an der heimtückischen Grippe erkranken würde. "Australische Ökonomen rechnen im schlimmsten Fall mit 140 Millionen Todesopfern." (Kleine Zeitung, 26.2.06) In der Wirtschaftsforschung werden schon Berechnungen durchgeführt, wie hoch die wirtschaftlichen Schäden sein werden, wenn das Schlimmste eintreten sollte.

Die Ängste sind nicht unberechtigt. Die "spanische Grippe" (1918), die weltweit mindestens 25 Millionen Menschen das Leben kostete, ist mit höchster Wahrscheinlichkeit auch auf ein mutiertes Vogelgrippevirus zurückzuführen. Im deutschen Fernsehsender WDR verglich man die Ausmaße dieser Pandemie mit der Pest: "Innerhalb weniger Monate starben mehr Menschen als in den vier Jahren der mittelalterlichen Pest. Und auch der damals gerade zu Ende gegangene Weltkrieg hatte deutlich weniger Opfer gefordert." (27.1.1998

Sich vorbereiten

Auch wenn es keinen 100%igen Schutz gibt - es gibt einige wichtige Dinge, die helfen, sich vor einer Ansteckung zu schützen. Neben den schon vielfach zitierten Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Geflügel und einer entsprechenden hygienischen Sorgfalt ist es ratsam, sich vermehrt um die eigene Gesundheit zu kümmern (siehe "gesund&fit" auf S.4 u.5 und Hinweis auf unsere vegetarischen Tiefkühlwaren auf S.8). Damit beugt man nicht nur einer augenblicklichen Gefahr vor, sondern ist vor vielen Erkrankungen besser geschützt. Wer sein Immunsystem durch einen bewussten Lebensstil stärkt, verbessert seine Chancen, gesund zu bleiben, um ein Vielfaches. Auch im Fall der Vogelgrippe wird von Gesundheitsexperten dieser Rat gegeben.

In unserer VierteljahresZeitschrift "Top Life Magazin" (fordern Sie ein Gratis-Ansichtsexemplar an - siehe Rückseite des Heftes) wird das Thema Gesundheit entsprechend berücksichtigt.

Gesundheit in mehrfacher Hinsicht

Die Vogelgrippe gehört nur zu einer der vielen tödlichen Gefahren, mit denen wir uns auseinander setzen müssen. So hält der so genannte "Kampf der Kulturen" die Welt in Atem. Die jüngsten Ereignisse um die Karikaturen aus Dänemark zeigen, wie es um die "Gesundheit" der Weltgemeinschaft steht. Ein Anlass genügt, um eine Kettenreaktion auszulösen, die Angst und Schrecken verbreitet. Die todbringenden "Keime" dafür entwickeln sich langsam und von der Mehrheit fast unbemerkt. Plötzlich bricht die "Seuche" explosionsartig aus wie eine Pandemie. Ihre Opfer waren meist nur zufällig zum falschen Zeitpunkt an einem falschen Ort. Der Terror nimmt keine Rücksicht auf Unschuldige. Ursachen für die immer unstabiler werdende Weltlage gibt es viele. Die Schattenseiten der Globalisierung, Korruption und Extremismus sind nur einige der Gründe für die zunehmenden Probleme. Die eigentliche Ursache ist ein "Virus" tief in der menschlichen Natur. Dieses "Virus" ist hochansteckend. Es hat ausnahmslos jeden Menschen infiziert.

Die allgemeine Vorstellung, mit diesem Leben sei noch nicht alles aus, ist nur zum Teil richtig. Biblisch gesehen, sind wir ursprünglich für ein ewiges Leben bestimmt, doch das "Virus" Sünde zerstörte diese Absicht des Schöpfers. So wie ein gefährliches Virus die Gesundheit angreift und schließlich ruiniert, greift die Sünde uns Menschen an und zerstört uns auf vielfache Weise. Friede, Glück und Gerechtigkeit wären der normale und beabsichtigte Zustand in unserer Gesellschaft - die Sünde (sie fängt schon bei "kleinen" Lügen und Ungerechtigkeiten an!) zerstört diese gewünschte Harmonie. Es gibt aber einen "Impfstoff" gegen das todbringende "Virus". Er wirkt nicht nur für eine bestimmte "Krankheit". Er beseitigt auch die Ursachen aller Krankheiten der menschlichen Seele und lässt uns auf eine Welt hoffen, in der todbringende Keime nie wieder auftreten werden. Dieses Gegenmittel ist Jesus Christus.

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