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Was hat ein gesundheitsbewusster Lebensstil mit der Bibel zu tun?

Gesundheit als Grundsatz, nicht nur als Trend

Ob es die Tageszeitung oder irgendeine Wochen-Illustrierte ist - überall stößt man auf eine Rubrik, die mit Gesundheit zu tun hat. Offenbar gehört das Wohlbefinden zu den grundlegenden Bedürfnissen der Leser. Entsprechende Modetrends auf dem Gebiet Wellness kommen und gehen. Das Geschäft mit der Gesundheit blüht.

Auch Abteilungen von christlichen Organisationen nehmen sich des Themas Gesundheit an. So bietet der in Österreich 1954 gegründete Verein "Liga Leben und Gesundheit" eine breite Palette von Beratungen, Vorträgen und Kursen an. Noch lange bevor die Gesundheit als Modetrend auf den Markt kam, bemühten sich viele ehrenamtliche Helfer in diesem Verein um ein gesundheitsbewusstes Leben. Zu ihrem Angebot zählen heute Gesundheits-Expos mit Untersuchungen und Tipps, ebenso Nichtraucher-, Trauerbewältigungs- und Happy-Life-Seminare. Die Motivation der Mitarbeiter kommt aus der christlichen Überzeugung, dass der Mensch ein gewolltes und von Gott geschaffenes und ihm ähnliches Wesen ist: "So schuf Gott den Menschen als sein Ebenbild, als Mann und Frau schuf er sie." 1. Mose 1,27 (Hfa) Sein Urteil über diese Schöpfung lautete "sehr gut". Demnach kann es dem Schöpfer nicht egal sein, in welchem Zustand sich sein Geschöpf befindet. Viele der Anweisungen und Ratschläge aus dem Alten Testament drehen sich um das Wohlbefinden des Menschen - geistig, geistlich, aber auch körperlich. Auch in den christlichen Schriften gibt es wegweisende Aussagen, die die Grundlage für eine christliche Gesundheitsarbeit bilden.

Der Apostel Paulus gab der jungen christlichen Gemeinde einen wichtigen Grundsatz mit: "Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes [Wesen], der Geist, die Seele und der Leib, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus!" 1. Thess. 5,23 (Schl. 2000) Es geht Gott nicht nur um unseren Kopf, auch nicht nur um unser Herz! Die Gesundheit unseres Körpers ist ihm genauso wichtig. Soweit es in unserer Möglichkeit liegt, ist es unsere Aufgabe, uns gesund zu erhalten - geht es doch dabei um unser Wohlbefinden. Paulus beleuchtete die Sache noch von einem anderen Blickwinkel, als er der Gemeinde in Korinth schrieb: "Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Gott hat einen hohen Preis gezahlt, um euch freizukaufen; deshalb dient nun auch mit eurem Leib dem Ansehen Gottes in der Welt." 1. Korinther 6,19.20 (Hfa)

Kein Musiker, der seinen Beruf liebt, wird sein Instrument sorglos und missbräuchlich verwenden. Er weiß um den Wert seines "Werkzeuges" und wird durch seine Sorgsamkeit dem Namen des Instrumentenbauers alle Ehre machen. Unser Körper ist ein lebendes Instrument. Soweit es in unserem Einfluss liegt, dürfen wir ihn zum Wohl von uns selbst und für andere gebrauchen. Letztendlich ehren wir unseren Schöpfer mit unserer Sorgfalt um das, was er uns anvertraut hat.

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