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Die Ehe in der Bibel

Über den Ursprung der Ehe

Schon die ersten Seiten der Bibel enthalten wichtige Aussagen über die Beziehung zwischen Mann und Frau: "So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau. Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: ,Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz.'?" 1. Mose 1, 27 (GN)

Adam und Eva waren von Beginn an fürei­nander bestimmt. Sie bekamen eine Aufgabe, die sie nur gemeinsam, im wahrsten Sinne des Wortes, erfüllen konnten. Die Absicht lag von Anfang an in der Gemeinsamkeit zwischen Mann und Frau: "Es ist nicht gut, dass der Mensch so allein ist. Ich will ein Wesen schaffen, das ihm hilft und das zu ihm passt." 1.Mose 2, 18 (GN) Nach dem biblischen Schöpfungsbericht wurde die Frau aus der Rippe des Mannes geschaffen. Dies unterstreicht die vom Schöpfer beabsichtigte tiefe Verbundenheit zwischen den beiden Geschlechtern: "Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele." 1. Mose 2, 24 (GN)

In diesen wenigen Worten ist das Fundament für eine harmonische Ehe enthalten. Dies ist die einzige Form der intimen Lebensgemeinschaft zwischen zwei Menschen, die Gott vorgesehen hat. Mann und Frau schließen einen Bund, in dem innigste seelische und körperliche Gemeinschaft entstehen und wachsen kann. Auf diese Weise können sie ihren von Gott gegebenen Besitz verwalten und sich vermehren. Aus der Liebesgemeinschaft kann wieder neues Glück entstehen - eine neue Zelle in einer Gesellschaft, deren Grundlage die Liebe ist.

Je weiter sich die Menschen von den ursprünglichen Grundsätzen entfernen, desto brüchiger werden auch ihre Beziehungen. Paulus bezieht sich in seinem Brief an die Epheser auf den biblischen Schöpfungsbericht: "Ihr kennt das Wort: ,Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele.' In diesem Wort liegt ein tiefes Geheimnis. Ich beziehe die Aussage auf Christus und die Gemeinde. Es gilt aber auch für euch: Jeder von euch muss seine Frau so lieben wie sich selbst. Die Frau aber soll ihren Mann achten." Epheser 5, 31-33 (GN)

Die biblische Unterordnung der Frau unter dem Mann nach dem Sündenfall (siehe 1.Mose 3, 16) kann niemals missbraucht werden, wenn sie im biblischen Zusammenhang geschieht: "Ihr Männer, liebt eure Frauen so, wie Christus die Gemeinde geliebt hat. Er hat sein Leben für sie gegeben." (Epheser 5, 25 (GN) Die Sünde veränderte die menschliche Natur. Echte Liebe, Freude und Hingabe sind nicht mehr selbstverständlich. Egoismus und Eitelkeit zerstören die beabsichtig­te Harmonie. Nur durch die Besinnung auf die vom Schöpfer gegebenen Prinzipien können Beziehungen wieder heilen.

Es ist bezeichnend, dass der größte Liebesbeweis Gottes, der stellvertretende Tod Jesu für unsere Schuld, mit der Hingabe in der Ehe verglichen wird. Die Liebe gründet sich nicht nur auf momentane Gefühle, sondern auf Werte, die unabhängig von Umständen bestehen bleiben - "bis der Tod euch scheidet." Wer wünscht sich nicht solch eine Liebe und Verbundenheit, die nicht nur für einen kurzen Lebensabschnitt reicht?

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